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Umgestaltung westlicher Altstadtrand

Vom Holstentor bis zum Europäischen Hansemuseum: Eine schöne Untertrave für alle.

Mehr Lübeck am Wasser

Breite Wege zum Flanieren an der Kaikante

Bänke und Liegen zum Genießen

Mehr Bäume zum Erholen

Mehr Platz zum Spielen

Ebene Wege, ohne Hindernisse, für alle

Mehr Platz vor den Häusern

Mehr Cafés und Geschäfte zum Bummeln

Eigener Weg für Radfahrer

Mehr Sicherheit für alle

 
 
 

Der Plan: Flanieren. Genießen. Erholen. Mehr Lübeck für alle.
Doch dann kam alles anders.

Vom Drehbrückenplatz bis zum Hansemuseum

Nach dem Vorbild der Obertrave wird nun ein weiterer Teil des westlichen Altstadtrandes umgestaltet: Vom Drehbrückenplatz bis zum Hansemuseum (Große Altefähre) entstehen großzügige Flächen zum Flanieren und Verweilen, eine große Freitreppe Richtung Wasser sowie ein Servicegebäude mit Kiosk mit öffentlichen Toiletten. Baubeginn ist im August 2017, Ende 2018 soll der Umbau abgeschlossen sein.


Dieser ursprünglich als 2. Bauabschnitt geplante Bereich gliedert sich aktuell erneut in zwei Abschnitte und umfasst die Planungen für den Drehbrückenplatz sowie die Straße „An der Untertrave“ mit den Hausvorfelder bis „Große Altefähre“. Gestalterisch wird das Konzept der Obertrave aufgegriffen: Die Straße sowie die Fläche vor der Drehbrücke sollen zum Flanieren und Verweilen mit Hafenatmosphäre am Wasser einladen.


Weitere Informationen

 untertrave.luebeck.de

 
 

Flanieren. Genießen. Verweilen.

Der westliche Altstadtrand ist, vom Holstentor kommend, erstes Aushängeschild für Besucher der Hansestadt Lübeck und das städtebauliche Herzstück im UNESCO-Welterbe „Lübecker Altstadt“.

Foto: TGP Landschaftsarchitekten

Das Teilstück an der Obertrave wurde bereits 2007 umgestaltet. Die Untertrave hingegen präsentiert sich weiterhin als überdimensionierte Verkehrsfläche mit ungestalteten, maroden und verwahrlosten Freiflächen.


Mit Eröffnung der Eric-Warburg Brücke und der Nordtangente 2008 konnte zwar eine entscheidende verkehrliche Entlastung dieser bis dahin für den Durchgangsverkehr genutzten Straße erreicht werden - aufgrund der finanziellen Situation der Hansestadt Lübeck ist bislang an eine Umgestaltung nicht zu denken gewesen.

 


Die Untertrave bildet das Verbindungsglied zwischen dem weltbekannten Holstentor und dem neuen Europäischen Hansemuseum. Die beliebten Flächen am Wasser der Trave mit dem vorhandenen maritimen Leben durch Bootsrundfahrten und Museumshafen sollen zukünftig als aufgewertete öffentliche Räume zum Flanieren und Verweilen einladen.


Der zurzeit überdimensionierte Straßenraum kann den heutigen Erfordernissen angepasst werden. Damit erhalten die Hausvorfelder eine attraktive Breite, die Außengastronomie an dieser maritimen Stadtseite ermöglicht. Ziel ist es damit auch, Impulse für die ortsansässige Wirtschaft zu geben und -  ähnlich wie an der Obertrave - zur Restaurierung der Gebäude anzuregen sowie die im Ansatz vorhandenen Angebote für Touristen und Bewohner zu vervollständigen.


Für die künftigen Bewohner des derzeit neu entstehenden Gründungsviertels werden an der fußläufig erreichbaren Untertrave sehr attraktive Frei- und Aufenthaltsräume geschaffen.


Die Maßnahme Umgestaltung Untertrave wird im UNESCO-Managementplan „Lübecker Altstadt“ als stadtplanerisches Ziel zur Qualitätsverbesserung im Öffentlichen Raum geführt.

Bildarchiv: TGP Landschaftsarchitekten

Was lange währt...

Entsprechend der Bürgerbeteiligungsverfahren und Workshops in den Jahren 1999 und 2000 und dem sich daran anschließenden städtebaulichen Wettbewerb aus 2003 wird nun, ergänzend an die bereits erfolgte Umsetzung der Sanierung  „An der Obertrave" (2005 - 2007), den Flächen vor dem "Trave-Quartier" und dem Europäischen Hansemuseum (2014), die gesamte verbleibende Fläche des Westlichen Altstadtrandes umgestaltet.

 


Am Dienstag, 19. April 2016, stellte die Lübecker Bauverwaltung die überarbeitete und aktuelle Planung sowie die bauliche Umsetzung der Umgestaltung der Straße "An der Untertrave" in der Großen Börse des Lübecker Rathauses vor.


Nach einer kurzen Information über den Werdegang der Maßnahme stellte der Wettbewerbsgewinner Trüper, Gondesen und Partner aus Lübeck  in Partnerschaft mit dem Ingenieurbüro Hahm allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die überarbeiteten Plänre und die bauliche Umsetzung bis zum Abschluss der Maßnahme Ende 2018 vor.


Dank erheblicher Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus", dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit dem Landesprogramm Wirtschaft und der Städtebauförderung kann nun die Fahrbahn „An der Untertrave" auf das notwendige Maß zurückgebaut werden, eine geräumige Promenade am Wasser angelegt und ein breites, attraktives Vorfeld vor den Häusern umgesetzt werden. Nicht nur der Drehbrückenplatz wird mit einer großzügigen Treppe zum Wasser neuer Anziehungspunkt am Altstadtrand werden, sondern auch der Zugang zur Trave am Holstentor stellt künftig eine neue Attraktion am Stadteingang dar.

Entwurf: TGP Landschaftsarchitekten

Bürgerbeteiligung. Workshops. Ideenwettbewerb. Entwurf.

Bürgerbeteiligungen  und  Workshops formten die Grundlagen für den städtebaulichen Ideenwettbewerb "Westlicher Altstadtrand".


Der 1. Preis in der Wettbewerbsentscheidung geht im Jahr 2003 an TGP Trüper Gondesen Partner Landschaftssarchitekten BDLA, Lübeck. www.tgp-la.de


Die Pläne sind hier einsehbar >>

 
 
 

Es folgten die Bürgerbeteiligung mit der 1. öffentlichen Bürgerversammlung (Juni 1999), dem  1. Workshop (September 1999), einem  2. Workshop (Dezember 1999) und der  2. öffentlichen Bürgerversammlung (Mai 2004)

Die Umsetzung des Vorhabens im Bereich "An der Obertrave" erfolgte 2005 - 2007. Siehe hierzu auch Informationen der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden hier >>


Dem folgten in den Jahren 2014 - 2015 die Umsetzungen der Vorhaben


  • Hausvorfeld Holsten-Passage "Trave-Quartier" - unter Beteiligung eines privaten Investors -  und
  • Hausvorfeld Europäisches Hansemuseum

Überarbeitung der Wettbewerbspläne 2013

2013 wurden TGP Landschaftsarchitekten mit der Überarbeitung des Entwurfs Untertrave als Konzept und Grundlage zur Voranfrage der Förderung bauftragt. Ziel war es, den räumlichen Anfang (Holsten-Passage/Trave-Quartier)  sowie das Ende (Europäisches Hansemuseum) in einen Zusammenhang zu stellen.

 

Heftige Debatte um 48 Winterlinden.

Foto: Sandra Taeschner

Auf den ersten Blick...

...und aus der Ferne idyllisch und hübsch anzusehen. Blick auf die Untertrave mit Linden.


Bei genauerer Betrachtung und unter Berücksichtigung der Neugestaltungspläne  kommen der Fachbereich Stadtgrün und Verkehr, Planer und Gutachter zu einem übereinstimmenden Ergebnis: Neue Bäume für die Untertrave.


 
 
 

Im Rahmen dieser Beauftragung hat TGP Landschaftsarchitekten zwei Varianten gegenübergestellt. Ein Konzept mit Bestandsbäumen, ein Konzept mit neuen Bäumen. Eine Neugestaltung mit neuen Bäumen, hat eindeutige freiraumplanerische und stadträumliche Vorteile aufgezeigt (stadträumliche Bezüge, Promenadenbreite, Barrierefreiheit).


Ausschlaggebend für die Entscheidung, die Planung mit neuen Bäumen weiter zu verfolgen, waren jedoch die Aussagen des Bereichs Stadtgrün, dass die Bestandslinden


  1. in den letzten Jahren einen zunehmend hohen Pflegeaufwand benötigen,
  2. kein Wachstum mehr verzeichnen,
  3. ausgesprochen schlechte Standortbedingungen haben (Wasser, Nährstoffe),
  4. hohe Unterhaltungskosten im Kronenbereich verursachen. Hier kann nur noch Asphalt statt Platten als Wegebelag über den extrem hoch wachsenden Wurzeln aufgebracht werden.


Aufgrund des letzten Punkts ist eine barrierefreie Promenade schon heute nicht mehr gegeben und wird auch im Rahmen einer Neugestaltung mit den Bestandsbäumen nicht hergestellt werden können.  


Präsentation Vortrag Behinderten-Beirat der Hansestadt Lübeck vom 27.07.2016  (7 MB) hier >>


Bürger konnten abstimmen, welche neuen Bäume gepflanzt werden

 
 

Die Lübecker konnten ihren Baum im Rahmen einer Online-Abstimmung auswählen. Die Umfrage ist abgeschlossen.


Unter allen Teilnehmern werden drei Preise verlost.

Zu gewinnen gibt es Restaurantgutscheine der Schiffergesellschaft und der Piazza Pipistrello oder sechs Flaschen Grauburgunder von H.F. von Melle.

Die GewinnerInnen werden in Kürze benachrichtigt.

 
 

Schwedische Mehlbeere

Schwedische Mehlbeere: Sorbus intermedia ist in Skandinavien, dem Baltikum und Nordostdeutschland heimisch und steht auch am Ufer der Trave vor der MuK.


Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 15 Metern und bildet eine dichte Krone aus. Die GALK-Liste der deutschen Gartenamtsleiter bewertet den Baum als geeignet mit Einschränkungen.


Weitere Informationen >>

 

Japanischer Schnurbaum

Japanischer Schnurbaum: Sophora japonica hatte die Verwaltung als Lindenersatz ursprünglich vorgeschlagen. Laut GALK-Liste ist die Art vor allem für versiegelte Flächen in Innenstädten geeignet. Nach Angaben der Stadt soll er auch gut für Bienen sein. Laut Internet gilt er als giftig, das wird aber von der Vergiftungszentrale in Freiburg bestritten.


Weitere Informationen >>

 

Purpur-Erle

Purpur-Erle: Alnus spaethiie ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Der Baum wird zehn bis 15 Meter hoch. Laut GALK-Liste ist die Erle frosthart und windfest. Die Stadt hat diesen Baum an der Obertrave im Zuge der Umgestaltung gepflanzt und spricht von besten Wuchsergebnissen. Die GALK-Liste bezeichnet die Erle als gut geeignet als Straßenbaum.


Weitere Informationen >>

 

Hopfenbuche

Hopfenbuche: Ostrya carpinifolia ist ein sommer-grüner Laubbaum, der meist bis zu 15 Metern hoch wird. Typisch für die Hopfenbuche ist die tief ansetzende Krone. In der Jugend ist sie mehr kegelförmig. Die Hopfenbuche wächst rasch, wird jedoch selten älter als 100 Jahre. Die Gartenamtsleiter bewerten sie als geeignet als Straßenbaum.


Weitere Informationen >>

 
 
 

Umfrage abgeschlossen.
Klares Votum für Schwedische Mehlbeere

LN-Bericht vom 21. August 2016  hier >>

 

 
 

Erstes Ergebnis der Online-Umfrage: Schwedische Mehlbeere liegt vorn

LN-Bericht vom 09. August 2016 hier >>


 

Lübecks Zukunft gestalten. Wirtschaft begrüßt Umbau Untertrave.

Sanierung westlicher Altstadtrand. Umgestaltung Untertrave wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Lübecker Altstadt.

Foto: TGP Landschaftsarchitekten

Lübeck Management fordert sachliche Diskussion.

Nach Fertigstellung des Projekts „Mitten in Lübeck“, durch die Umgestaltung „An der Obertrave“ und des „Trave-Quartiers“ an der Untertrave sind sich alle einig: Die Aufwertungen dieser Bereiche tun Lübeck sehr gut. Insbesondere die Aufenthaltsqualität am Traveufer, zwischen Malerwinkel und Holstentorbrücke, scheint nicht nur den zahlreichen Touristen besonders gut zu gefallen. Auch Einheimische, Lübecker und Besucher aus den Nachbargemeinden, genießen

 

die von Wasser und Holstentor umgebenen Bereiche, die Geschäfte und Restaurants. Und das nicht nur im Sommer!  Das Lübeck Management (LM) begrüßt deshalb die Anstrengungen und Pläne der Hansestadt Lübeck um die Fortsetzung der Sanierung des westlichen Altstadtrands. Warum, das erklären wir hier >>

Lübeck Management e.V.

 
 

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