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Neubau Possehlbrücke

23.05.2017

Seit 30. März 2015 bis voraussichtlich Mitte 2018 wird die Possehlbrücke erneuert. In diesem Bereich kommt es zu verkehrlichen Beeinträchtigungen. Ursprünglich sollte die 3. Possehlbrücke bis Januar 2017 fertiggestellt sein. Die Fertigstellung verzögert sich voraussichtlich bis Ende 2018.

 
 

Aktuelles: Schlichtung vereinbart. Zweispurigkeit vom Tisch.

26. September 2017 -  Possehlbrücke: Schlichtung vereinbart. Gegenstand der Schlichtung: Einigung über Fertigstellungstermin und Bausumme


Die Hansestadt Lübeck und der Baukonzern Wayss & Freytag haben zum Vorhaben „Neubau Possehlbrücke“ eine Schlichtung vereinbart.


Gegenstand der Schlichtung soll sein, dass beide Vertragspartner sich über einen verbindlichen Fertigstellungstermin und die noch ausstehende Bausumme bis zur Fertigstellung einigen. Für die Schlichtung soll ein unabhängiger Schlichter berufen werden, auf den sich beide Partner im Rahmen einer Schlichtungsvereinbarung verständigen wollen.


Die Errichtung der Zweistreifigkeit für einen Begegnungsverkehr auf dem ersten Teilabschnitt der Possehlbrücke ist nach Auffassung der Verwaltung vom Tisch. Die Forderung von Wayss & Freytag für die temporäre Herrichtung der Zweistreifigkeit übertrifft um ein Vielfaches die Kalkulation der Bauverwaltung von circa 400.000 Euro. Bürgermeister Bernd Saxe hat daraufhin in Abstimmung mit Bausenatorin Joanna Glogau entschieden, von einer Zweistreifigkeit aus vergaberechtlichen und wirtschaftlichen Gründen Abstand zu nehmen.

 
 

Weitere Hinweise nachfolgend

09. September 2017: Abschnittsweise Einschränkungen für Radfahrer. Vom 11. September bis 22. November 2017 finden Rohrverlegungen statt

Provisorischer Weg für Fußgänger und Radfahrer. Radfahrer mögen bitten absteigen und ihr Fahrrad schieben.

Ab Montag, den 11. September bis voraussichtlich Mittwoch, den 22. November 2017, werden Rohrverlegungen auf der Possehlbrücke, im Bereich des Fuß- und Radweges ausgeführt.


Damit Fußgänger und Radfahrer die Brücke weiterhin passieren können, wird neben dem Fußweg ein provisorischer Weg hergestellt. Radfahrer werden gebeten, ihr Fahrrad auf diesem provisorischen Weg zu schieben.


Für den Straßenverkehr wird es durch diese Arbeiten keine Einschränkungen geben.


Das Verlegen der sogenannten Leerrohre ist notwendig, um in diesen elektrische Leitungen zu installieren. 


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer und um Verständnis und ist – nach wie vor – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

 
 

23. Mai 2017 - Anpassung der Beschilderung für Radfahrer. Zusatz zur Gehwegbeschilderung „Radfahrer frei“ – Fahrbahn nicht mehr nutzbar

Zusatz zur Gehwegbeschilderung „Radfahrer frei“ – Fahrbahn nicht mehr nutzbar

Am Mittwoch, den 24. Mai 2017, wird die Baustellenbeschilderung im Bereich der Possehlbrücke angepasst.


In diesem Zusammenhang wird das bisherige Schild zur Gehwegbeschilderung „Radfahrer absteigen“ durch das Schild „Radverkehr frei“ ausgetauscht. Damit wird dem Radverkehr ermöglicht, den Gehweg auf der Brücke auch fahrend zu nutzen. Für die Radfahrer bedeutet dies, dass sie zwar fahren dürfen, sich aber den Belangen des Fußgängerverkehrs unterzuordnen haben, da diese hier Vorrang haben.  Zeitgleich wird ein ausdrückliches Verbot für den Radverkehr zur Fahrbahnnutzung eingerichtet.


Hintergrund für das Verbot des Radverkehrs auf der Fahrbahn ist die am 24.April 2017 eingerichtete  Engstellensignalisierung und die damit verbundenen häufigen Missachtungen unter anderem der Radwegbenutzungspflicht, die zum Teil bereits zu gefährlichen Situationen auf der Fahrbahn führten. Um Beachtung der neuen Regelungen wird gebeten.


Hintergrund:

Auch wenn die bisher angeordnete maximale Geschwindigkeit von 20 km/h auf der Fahrbahn von den meisten Radfahrern mühelos erreicht wurde, werden für die Berechnung von Räumzeiten an Lichtsignalanlagen in der Regel deutlich geringere Geschwindigkeiten angesetzt, um den Sicherheitsaspekt auch für langsamere Radler zu berücksichtigen. Denn auf der Grundlage der Räumzeiten ergibt sich in diesem Fall die sogenannte Zwischenzeit, welche angibt, nach wieviel Sekunden bei Umschaltung von Grün nach Rot der einen Fahrtrichtung, die entgegengesetzte Fahrtrichtung wieder Grün erhält. Sind diese Zwischenzeiten zu kurz bemessen, was für den Radverkehr der Fall ist, so können hieraus gefährliche Situationen, bis hin zu Unfällen entstehen. Würde man aber den Radverkehr in den Räum- bzw. Zwischenzeiten mit berücksichtigen, so würden diese deutlich länger, was in der Folge bedeutet, dass die Grünzeiten kürzer werden. Im konkreten Fall wäre für jede Fahrtrichtung die Grünphase acht Sekunden kürzer.


Theoretisch ließe sich das Problem zwar dadurch umgehen, dass die Programmumlaufzeiten und damit auch die Grünzeiten wieder erhöht werden, das würde aber auch bedeuten, dass die Rotzeiten ebenfalls länger werden. Dadurch stauen sich dann in dieser Zeit mehr Fahrzeuge vor der Signalanlage die eine weitere Erhöhung der Grünzeiten verlangen, was am Ende zu einem System führt, welches sich totläuft, aber nicht leistungsfähiger wird. Weiterhin würden die Wartezeiten an den angrenzenden Signalanlagen zum Beispiel für die Nebenrichtungen und querenden Fußgänger ebenfalls länger, denn um die benachbarten Signalanlagen so miteinander zu koordinieren, dass der Abfluss von der Brücke weg garantiert wird, müssen alle Anlagen die gleiche Zeitbasis, das heißt die gleichen Umlaufzeiten haben. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass die Anlagen irgendwann gegensätzlich regeln und der Rückstau vor den angrenzenden Signalanlagen unter Umständen bis auf die Brücke zurückginge, was dann zu einer Blockade des gesamten Systems führt.

 
 

28. April 2017 - Radfahrer werden gebeten das Fahrrad im Bereich der Brücke zu schieben

Keine Nutzung der Fahrbahn durch Radfahrer

Die Hansestadt Lübeck, Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr, teilt mit:


Radfahrer werden gebeten, das Fahrrad im Bereich der Brücke zu schieben.  Mit Einrichtung der Engstellensignalisierung auf der Possehlbrücke am 24.April 2017, ist die Nutzung der Fahrbahn durch den Radverkehr untersagt. Eine Einrichtung der für diese Regelung gültigen Beschilderung ist nunmehr erfolgt. Der Grund liegt darin, dass für die Signalprogrammberechnung der Engstellensignalisierung der Radverkehr aufgrund der langen Räumwege und der dadurch entstehenden noch längeren Räumzeiten nicht berücksichtigt werden konnte. Würde das erfolgen, so müssten die ohnehin geringen Grünzeiten jeweils noch um weitere acht Sekunden reduziert werden.


In den ersten Tagen des Betriebs konnte eine Nutzung der Fahrbahn vieler Radfahrer in beide Richtungen festgestellt werden. Die Folge sind lange Lücken zwischen den Fahrzeugen, die durch die Radfahrer entstehen und dadurch eine Minderung der Leistungsfähigkeit der Signalanlage herbeiführen.


Mit Einrichtung der geänderten Verkehrsführung war die Radwegbenutzungspflicht in Fahrtrichtung Lachswehrallee für den dortigen Zweirichtungsradweg wieder eingerichtet worden. Bis dahin galt eine alternative Nutzungsmöglichkeit entweder des Radweges oder der Fahrbahn.


In Fahrtrichtung Berliner Platz gilt nach wie vor die Radwegbenutzungspflicht bis zum Beginn der Baustelle. Fahrradnutzer werden gebeten, im Bereich der Brücke das Rad zu schieben, da dieser Abschnitt in beide Richtungen als reiner Gehweg beschildert ist. Auch hier war in den vergangen Tagen immer wieder festgestellt worden, dass sich einige Radfahrer nicht daran halten.


Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr bitten um Beachtung dieser Regelungen.

 
 

27. April 2017 - Verkehrsversuch läuft zunächst weiter Situation Berliner Platz kritisch – Permanente Beobachtung

Erste Bilanz zum „Verkehrsversuch Possehlbrücke“

Die Hansestadt Lübeck, Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr, teilt mit:


Im Rahmen eines Ortstermins haben Vertreter der Straßenverkehrsbehörde, der Verkehrsplanung und des Bereichs Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck, der Feuerwehr, des Stadtverkehrs sowie der Polizei eine erste Bilanz zum „Verkehrsversuch Possehlbrücke“ gezogen.


nsgesamt sind sich alle Beteiligten einig, dass es durch die wechselseitige Verkehrsführung über die Possehlbrücke mittels Ampelschaltung (stadtein- und stadtauswärts) zu den befürchteten erheblichen Rückstauungen am und rund um den Berliner Platz kommt. Dies führt besonders zu Zeiten des Berufsverkehrs in den Morgen- und Abendstunden zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen: So hat der Stadtverkehr in den vergangenen Tagen auf den Routen während der Hauptverkehrszeiten Verspätungen von bis 35 Minuten gemessen. Insgesamt betrachtet hat lediglich eine Verlagerung des Staus von der Nordseite der Trave/des Kanals auf die Südseite stattgefunden. Der Gesamtstau der Baumaßnahme Possehlbrücke hat sich dadurch definitiv nicht reduziert.


Dennoch soll der Verkehrsversuch zunächst fortgesetzt werden. Erfahrungsgemäß dauert es einige Tage, bis sich Verkehrsteilnehmer an die geänderte Verkehrsführung und damit neue Situation gewöhnt haben. Um eine endgültige Bilanz zu ziehen und damit eine fundierte Entscheidung zu treffen, werden drei Tage als zu kurz angesehen. Die weitere Entwicklung wird täglich beobachtet. Eine Beurteilung des Verkehrsversuchs erfolgt wöchentlich.


Die jetzige Stausituation wird von allen Beteiligten als vergleichsweise kritischer angesehen, da mit dem Berliner Platz und seinen starken Zulaufstrecken deutlich mehr Straßen betroffen sind als vorher. Im alten Zustand waren weder in der Wallstraße, noch in der Moislinger Allee/am Mosilinger Baum, Knotenpunkte mit zusätzlichen Zuläufen betroffen (mit Ausnahme der Kreuzung Moislinger Allee/Buntekuhweg), so dass Auswirkungen auf weitere Straßenzüge sehr selten auftraten.


Auf weiteren Umfahrungsstrecken (z.B. Falkenstraße, Hüxtertorallee) war zwar ein hohes Verkehrsaufkommen feststellbar, aber an den Knotenpunkten war dieses immer noch abwickelbar. Außerdem gehen die Experten davon aus, dass jahreszeitlich bedingt ein deutlich schwächeres Verkehrsaufkommen vorliegt, was die Ergebnisse des Verkehrsversuches begünstigt. Dieses schwächere Verkehrsaufkommen wirkt sich auch an anderen stauneuralgischen Punkten im Stadtgebiet positiv aus (z.B. Fackenburger Allee, Baltische Allee). Daraus ergibt sich, dass die bisherigen Staus auf den Umleitungsstrecken der Possehlbrücke verschwunden sind. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass weitere Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die auf der A20, zu zusätzlichen Belastungen führen werden. Weiterhin werden sich in den Monaten September/Oktober/November deutlich höhere Belastungen im gesamten Stadtgebiet ergeben, die sehr wahrscheinlich zu erkennbar schlechteren Verkehrssituationen führen werden, als in den bisherigen drei Tagen.+++

 
 

18. April 2017 - Vollsperrung der Possehlbrücke von Mittwoch, 19.04.2017, 21 Uhr bis Donnerstag, 20.04.2017, 5 Uhr

Vollsperrung von Mittwoch, 19.04., 21 Uhr bis Donnerstag, 20.04.2017, 5 Uhr

Keine Überfahrt aufgrund notwendiger Asphaltierungsarbeiten


Ab Mittwoch, den 19. April 2017 ab 21 Uhr  bis Donnerstag, den 20. April 2017, 5 Uhr, werden notwendige Reparaturarbeiten an der Asphaltfläche (Übergangsbereiche zum Brückenbauwerk) der Possehlbrücke ausgeführt. Während der Arbeiten ist die Possehlstraße im Bereich der Possehlbrücke für den Straßenverkehr voll gesperrt.


Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis und ist nach wie vor bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

18. April 2017 - Baustellenlichtsignalanlage für die Possehlbrücke. Inbetriebnahme am 24. April

Inbetriebnahme der Baustellenlichtsignalanlage am 24. April 2017

Nach umfassenden Anpassungen umliegender Anlagen wird am Montag, 24. April 2017 die bereits angekündigte Lichtsignalanlage auf der Possehlbrücke in Betrieb genommen. Damit soll eine Befahrbarkeit in beide Fahrtrichtungen ermöglicht werden.


Zuletzt hatte es aufgrund der Bauverzögerungen - die geplante Fertigstellung der Brücke war für Januar 2017 avisiert-  zunehmende Beschwerden der Gewerbetreibenden aus dem Bereich Geniner Straße gegeben. In einem Gespräch zwischen der Interessengruppe WIRINGENIN und Bürgermeister Bernd Saxe wurde entschieden, diese Signalanlage, trotz der deutlichen Bedenken der Fachleute, in Betrieb zu nehmen.


Die Kosten für die Einrichtung der Engstellensignalisierung sowie die Umprogrammierung der übrigen Lichtsignalanlagen belaufen sich auf ca. 25.000,- Euro, wobei sich allein die Kosten für die Montage und Programmierung der Engstellensignalanlage auf  etwa 15.000,- Euro belaufen.


Hintergrund:

In den vergangenen Monaten erfolgte eine umfassende Planung und Prüfung der technischen und verkehrlichen Randbedingungen, nicht nur der eigentlichen sogenannten Engstellensignalisierung auf der Brücke, sondern auch der benachbarten Lichtsignalanlagen zwischen der Einmündung Possehlstraße/Welsbachstraße und der kompletten Lachswehrallee, bis hin zur Einmündung Moislinger Allee/Lachswehrallee und Moislinger Allee/Töpferweg. Insgesamt waren damit weitere sieben Lichtsignalanlagen anzupassen. Dies war erforderlich geworden, um mögliche Rückstauungen auf der Brücke zu verhindern.


Die eigentliche Engstellensignalisierung wird dabei vom Steuergerät der bereits vorhandenen Lichtsignalanlage Lachswehrallee/Possehlstraße mit angesteuert. Damit wird ein gegenläufiges Schalten beider Lichtsignalanlagen zuverlässig vermieden, was mit einer einfachen Baustellenampel nicht möglich gewesen wäre. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass sich zwischen den Signalanlagen Fahrzeuge aufstauen, so dass ein Passieren für Rettungsfahrzeuge nicht mehr möglich wäre. Als relativ aufwändig gestaltete sich dabei der Anschluss des Signalmastes auf der Südseite der Brücke. Dazu mussten etwa 250 Meter Kabel, zum Teil in einem provisorischen Kabelgraben, verlegt werden.


Weiterhin musste eine Lösung für die Feuerwehr gefunden werden, denn die bisherige Verkehrsführung mit Einbahnregelung in Fahrtrichtung Innenstadt war aufgrund der Vorgaben durch die Feuerwehr entstanden. So wird nun eine Beeinflussung der Lichtsignalanlage erfolgen, die beide Fahrtrichtungen auf Rot schaltet, um ein bevorrechtigtes Passieren der Possehlbrücke unter Sondersignal zu ermöglichen. Diese Anforderungsmöglichkeit per Funksignal ist jedoch nur für den Einsatzfall gedacht. Krankentransporte sind davon ausgenommen.


Trotz der Möglichkeit, die Possehlbrücke in beide Richtungen befahren zu können, wird der links einbiegende Verkehr aus Richtung Buniamshof weiterhin gesperrt bleiben. Dies geschieht aus Gründen der Leistungsfähigkeit, denn aufgrund der langen Engstelle von etwa 170 Metern und der geringen zulässigen Geschwindigkeit von 20 km/h entstehen lange Räumzeiten, wodurch die verbleibenden Grünzeiten eher gering ausfallen werden. Aus diesem Grund zeigten die bisherigen Berechnungen auch eine deutliche Überlastung beziehungsweise unzureichende Leistungsfähigkeit der Lichtsignalanlage. Das Einbinden dieses Linkseinbiegers hätte die Grünzeiten noch weiter reduziert.


Aufgrund der Abhängigkeiten zu den benachbarten Signalanlagen ist es außerdem erforderlich, dass diese mit Signalprogrammen mit den gleichen Umlaufzeiten betrieben werden. Dazu werden in den benachbarten Signalanlagen zusätzliche Programme implementiert, um eine entsprechend koordinierte Schaltung der Signalanlagen zu erreichen. Diese Programme haben eine maximale Umlaufzeit von 100 Sekunden, wodurch sich pro Richtung, bei maximaler Auslastung beider Fahrtrichtungen, lediglich eine Grünzeit von 20 Sekunden ergibt. Das ist ausreichend für etwa 10 bis 11 Fahrzeuge pro Grünphase und bedeutet, dass in einer Stunde maximal 360 bis 390 Fahrzeuge je Richtung die Possehlbrücke passieren können. Mitte Januar wurden jedoch in der nachmittäglichen Spitzenstunde knapp über 1000 Fahrzeuge pro Stunde in Richtung Innenstadt gezählt. In der Gegenrichtung waren es in der Vergangenheit etwa genauso viele Fahrzeuge. Aber auch mit längeren Umlaufzeiten und Grünzeiten wäre keine wesentliche Steigerung der Leistungsfähigkeit zu erreichen, die ein staufreies Passieren der Possehlbrücke ermöglichen würde.


Aus diesem Grund geht der Bereich Stadtgrün und Verkehr davon aus, dass sich relativ zügig ein Rückstau bis zum Berliner Platz einstellen wird. Da die Signalanlage auf der Possehlbrücke zunächst nur als Verkehrsversuch angeordnet wird, wird eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Verkehrsplanung, Stadtverkehr, Feuerwehr und dem Bereich Stadtgrün und Verkehr, den Verkehr in den ersten Tagen sehr genau beobachten. Sollten sich die Rückstaus so stark ausweiten, dass die Hauptknotenpunkte Berliner Platz, Lindenplatz und Holstentorplatz überstaut sind, wird gemeinsam entschieden, ob und wann dieser Verkehrsversuch gegebenfalls abgebrochen wird.

21. März 2017 - Lübecker Nachrichten: Possehlbrücke ab Ende 2017 wieder befahrbar

Baustelle lPossehlbrücke. Foto: Lübecker Nachrichten 
Baustelle lPossehlbrücke. Foto: Lübecker Nachrichten
 
 

LN Bericht vom 21. März 2017   hier >>

 

20. März 2017 - Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen vor. Lösung in Sicht. Possehlbrücke voraussichtlich ab Ende 2017 wieder in beide Richtungen befahrbar. Nun entscheidet die Politik.

Beidseitige Verkehrsführung ab Ende 2017 möglich.

LN-Grafik 
LN-Grafik
 
 

Das Presseamt der Hansestadt Lübeck teilt mit:


In der Sitzung des Bauausschusses am Montag, den 20. März 2017 wurden die Ergebnisse der geforderten Machbarkeitsstudie vorgestellt. 


Die Possehlbrücke soll vorzeitig zweispurig werden. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die im Rahmen eines Runden Tischs zwischen Bürgermeister Bernd Saxe, Mitarbeiter des Fachbereichs Planen und Bauen und dem Gewerbeverein „Wir in Genin“ ins Leben gerufen wurde.


Das mit der Untersuchung beauftragte Ingenieurbüro erarbeitete insgesamt fünf mögliche Varianten. 

 

Realisiert werden soll – da am schnellsten umsetzbar – die Einrichtung einer zweispurigen Verkehrsführung auf dem neuen Überbau Ost. Für die Fußgänger wird parallel ein Gehweg auf einer provisorischen Konsole eingerichtet.


Einziger Nachteil: Für die Spuren gilt eine Fahrzeugbreitenbeschränkung von 2,30 Meter was dazu führt, dass für LKW keine Überfahrt mehr möglich sein wird. Das heißt aber nicht, dass LKW-Fahrer nicht von dieser Lösung profitieren würden: „Durch die Öffnung für PKW in beide Richtungen wird eine deutliche Entlastung der jetzigen Umleitungsstrecken erreicht, die den dort verbleibenden LKW ebenso zugutekommt“, so Bausenator Franz-Peter Boden, der am heutigen Montag, 20. März 2017, die Ergebnisse der Studie präsentierte. Neben der kurzfristigen Umsetzbarkeit wäre der geringere Kostenaufwand von circa 450.000 Euro ein weiteres Plädoyer für die Einrichtung eines zweispurigen Verkehrs.


Am heutigen Montag werden die Mitglieder des Bauausschusses darüber entscheiden, ob der von der Bauverwaltung favorisierte Behelf umgesetzt wird, denn: um diese Lösung zu realisieren, ist eine sofortige Planung erforderlich. Notwendige Verstärkungen und Befestigungselemente müssen schnell planerisch erarbeitet und dann hergestellt werden um eine weitere Verzögerung der Baumaßnahme abzuwenden.


Die zusätzlichen Kosten von rund 450.000 Euro könnten in diesem Jahr durch die laufende Baummaßnahme der Possehlbrücke aufgenommen werden. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme müssten diese voraussichtlich im Haushalt 2018 geordnet werden. +++

09.01.2017 - Stadt und Wirtschaft suchen nach Lösungen - Pressemitteilung der Hansestadt Lübeck

Stadt und Wirtschaft suchen nach Lösungen

09.01.2017: Baustellen-Wechselampel soll vier Wochen getestet werden – Behelfsbrücke prüfen


Seit Mitte 2015 ist die Possehlbrücke aufgrund des Neubaus nur noch stadteinwärts befahrbar – im Juni 2018 soll die neue Querung fertiggestellt sein. In einem offenen Brief hatten sich im Dezember 2016 die Gewerbetreibenden des Lübecker Stadtteils Genin „Wir in Genin e.V.“ an die Hansestadt gewandt: Aufgrund der aktuellen Verkehrssituation sei ihre Erreichbarkeit nicht mehr gegeben. Die Folge: Erhebliche Umsatzeinbußen von bisher rund sechs Millionen Euro, inzwischen seien auch Firmen in ihrer Existenz bedroht. Besonders vor dem Hintergrund, dass die neue Brücke erst 2018 fertig gestellt wird, fordern sie, dass die verkehrliche Anbindung schnellstmöglich verbessert wird.


„Wir nehmen Ihre Sorgen und Nöte sehr ernst“, begrüßte Bürgermeister Bernd Saxe sieben Vertreter des Vereins heute, 9. Januar 2017, zum Runden Tisch im Rathaus. „Selbstverständlich ist es unser Ziel, die Verkehrsbehinderungen und die damit für Sie verbundenen wirtschaftlichen Einbußen möglichst gering zu halten“, führte Saxe aus, „Bedauerlicherweise gibt es jedoch im Falle des Neubaus der Possehlbrücke kaum Handlungsoptionen.“ Gemeinsam mit den Experten der Bauverwaltung wurden rund eineinhalb Stunden die aktuelle Situation sowie Lösungsvorschläge im konstruktiven Gespräch erörtert. Letztendlich wurden gemeinsam zwei Entscheidungen getroffen:


Einrichtung einer Baustellen-Wechselampel


Versuchsweise soll zunächst für vier Wochen eine Baustellen-Wechselampel, die den Verkehr temporär stadtein- beziehungsweise stadtauswärts führt, eingerichtet werden. Start wird voraussichtlich April 2017 sein. Allerdings: Sollte der Versuch fehlschlagen, die seitens der Bauverwaltung prognostizierten Rückstaus am Berliner Platz und Lindenteller eintreten und damit zu massiven Verkehrsbehinderungen im Umfeld führen, wird der Versuch unmittelbar wieder abgebrochen. Die Bauverwaltung hat diese Alternative bisher abgelehnt, denn Berechnungen aus dem Fachbereich Planen und Bauen haben ergeben, dass das Errichten einer Signalanlage an dieser Stelle nicht zum gewünschten Ergebnis führen würde. Die dadurch entstehenden Wartezeiten durch Rückstaus wären erheblich länger als der momentane Zeitverlust durch die aktuell nutzbaren Umleitungsstrecken. Und: Die Feuerwehr muss ihr Einverständnis geben, denn es gilt die vorgeschriebenen Rettungszeiten in Richtung Innenstadt weiterhin zu gewährleisten.


Machbarkeitsstudie Behelfsbrücke


Im Rahmen des heutigen Gesprächs stellte der Verein „Wir in Genin“ einen eigenen Entwurf für eine Behelfsbrücke vor. Im Gegensatz zur städtischen Variante (östliche Seite), sieht der Verein durchaus eine Realisierungsmöglichkeit auf der westlichen Seite der Bestandsbrücke. Nach Vorstellung des Vereins wäre eine Behelfsbrücke für Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen ausreichend. Unabhängig von den Kosten sieht die Bauverwaltung bei dieser Variante folgende Probleme:


  • Der Bau einer Behelfsbrücke würde zu Beeinträchtigungen der Arbeiten an der Bestandsbrücke führen, wodurch nicht nur höhere Kosten entstünden sondern sich auch die Bauzeit verlängern würde.


  • Im Bereich der Possehlbrücke liegen zahlreiche Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation) sowie eine 110 kV-Stromleitung, die bereits aufgrund der aktuellen Bauarbeiten und des geringen Platzes mehrmals kostenintensiv umgelegt werden müssen. Hier auf dem kleinen Baufeld eine Lösung zu finden, wird als schwierig eingeschätzt.


  • Sowohl die Vertreter des Vereins als auch der Bauverwaltung stimmen überein, dass die Planungs- und Bauzeit für eine Behelfsbrücke bis zu rund einem Jahr dauern. Nach derzeitigem Stand könnte die Behelfsbrücke dann rund sechs Monate genutzt werden, so dass eine vorherige Kosten-Nutzen-Rechnung sinnvoll erscheint.


Letztendlich haben sich Bauverwaltung und Verein geeinigt darauf hinzuwirken, einen Beschlussvorschlag in den kommenden Bauausschuss am 16. Januar 2017 einzubringen, der die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie vorsieht.+++

21.10.2016 - Umlegung der Fuß- und Radwegführung

Umlegung der Fuß- und Radwegführung

21.10.2016:

Aus statischen Gründen wird Fuß-/Radweg  verlegt – Ausweichmöglichkeit vorhanden


Die Fuß- und Radwegrampe von der Possehlbrücke zum Geniner Ufer wird umgelegt.


Aus statisch-konstruktiven Bedingungen ist es erforderlich, den oberen Bereich der Geh- und Radwegführung von der Possehlstraße zum Geniner Ufer abzubrechen, um Erdlast von dem Baugrubenverbau zu nehmen.


Um Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer zu verhindern, wurde bereits im Vorfeld neben der jetzigen Führung ein vorübergehender Weg hergestellt, auf den die Passanten ausweichen können.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer und um Verständnis. Alle Mitarbeiter sind – nach wie vor – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

13.10.2016 - Gemeinsame Stellungnahme zum Ersatzneubau der Possehlbrücke

Gemeinsame Stellungnahme zum Ersatzneubau der Possehlbrücke

Stadt und bauausführendes Unternehmen geben aktuellen Stand bekannt

Vor dem Hintergrund der jüngsten Berichterstattung in den lokalen Medien geben die Hansestadt Lübeck, Fachbereich Planen und Bauen, der Bereich Stadtgrün und Verkehr und das bauausführende Unternehmen Wayss & Freytag Ingenieurbau AG folgende gemeinsame Erklärung heraus:


„In einer vom Bereich Stadtgrün und Verkehr am 18.07.2016 herausgegebenen Pressemitteilung wurde als Zielfertigstellungstermin Ende 2017 benannt. Dieses Bauzeitenende ist jedoch nicht mehr belastbar. Aufgrund von notwendigen Umplanungen und den damit verbundenen Prüfläufen, welche z.B. in den schwierigen Baugrundverhältnissen und nicht bekannten Ver- und Entsorgungsleitungen begründet sind, ist aus heutiger Sicht eine Fertigstellung zum Juni 2018 realistisch und gemeinsames Ziel.


Vertragsbestandteil ist die VOB/ B (Vergabe – und Vertragsordnung für Bauleistungen), die die Mechanismen zur Realisierung von Baumaßnahmen regelt. Bei der Bauausführung sind sowohl Bauunternehmen sowie Bauherren aufgrund der Kooperationspflicht gehalten, einen gemeinsamen Weg für die Lösung von Einwänden (Verwaltung oder Baufirma) bei der Ausführung zu finden. Dies ist Vorgabe des Baurechts und wird generell so praktiziert. Bei Großbauprojekten kommt es immer wieder zu gegensätzlichen Auffassungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Diese haben aber nichts mit einer „unseriösen“ oder „suboptimalen“ Planung zu tun.


Bei einem Informationsgespräch am 06.10.2016 mit Politik, Bauunternehmen und Bauverwaltung ist eine theoretische Möglichkeit zur Fertigstellung im November 2017 besprochen worden. Diese Variante bedingt eine fünfmonatige Vollsperrung der Possehlstraße sowie enorme Mehrkosten für die Hansestadt Lübeck und kommt somit nicht zum Tragen.


Auf dieser Informationsveranstaltung ist von Herrn Wierenga als Vorstandsvorsitzender der Fa. Wayss & Freytag Ingenieurbau AG bestätigt worden, dass Wayss & Freytag den Willen hat für die Hansestadt Lübeck so schnell wie möglich die Possehlbrücke mit der geforderten und vertraglichen geschuldeten Qualität herzustellen.


Es ist allen Beteiligten bewusst, dass das Projekt den Bürgerinnen und Bürgern, den Gewerbetreibenden, Handel und Kaufmannschaft, der Industrie einiges an Geduld, an wirtschaftlichen Einbußen und – an vielen Stunden des Tages – Zeit- und Kostenverlusten abfordert.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr und die Firma Wayss & Freytag bitten um Verständnis und sind – nach wie vor – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“+++

19.07.2016: Nach wie vor Bauverzögerung. Bauzeitende Ende 2017. Bauablaufplan 2016/2017. Stand 14.07.2016

Nach wie vor Bauverzögerung. Bauzeitende Ende 2017.

Ersatzneubau Possehlbrücke. Bauablaufplan 2016/2017. Stand 14.07.2016   hier zum Download >>

Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr teilen mit, dass die Arbeiten zum Neubau der Possehlbrücke nicht wie erwartet zeitlich voranschreiten. Es bestehen nach wie vor gravierende Bauverzögerungen! Die in den Monaten Februar und März 2016 gegebenen Informationen zum erhofften zügigen Voranschreiten haben sich bislang zerschlagen, die Zeiten wurden bislang nicht aufgeholt! Ganz im Gegenteil: die Rückmeldung von Bürgerinnen und Bürgern zeigt der Bauverwaltung, dass wahrgenommen wird „Hier passiert ja gar nichts“. Diesem Vorwurf kann und will sich die Bauverwaltung nicht vollständig verwehren!


Aus technisch-fachlicher Sicht müssen aber auch folgende aktuellen Tätigkeiten, deren Hintergründe und vor allem die mit der Baumaßnahme verbundenen Schwierigkeiten vermittelt werden:


  • Umplanung der Verankerung des Baugrubenverbaus Süd aufgrund von Hindernissen im Bau-grund (Spundbohlen konnten nicht auf Endtiefe abgesetzt werden).


  • Umplanung des Anschlusses der wasser- und landseitigen Spundbohlen unter Berücksichtigung der Standsicherheit der Bestandsufermauer und Sicherung des dahinterliegenden Erdreiches.


  • Erarbeitung einer konstruktiven Lösung zur Sicherung der Kanalsohle im Bereich des Spundwandkastens und der Bestandsufermauer (z. B. gegen Grundbruch aus den Bohrarbeiten).


Seitens der Bauverwaltung ist darauf hinzuweisen, dass der letzte von der bauausführenden Firma selbst vorgelegte Bauzeitenplan („Index 02“) ein aktuelles Bauzeitende – und damit die Fertigstellung der neuen Possehlbrücke – bis 06.10.2017 vorsieht.


Nach einer intensiven Prüfung, einer Bewertung und eigenen Berechnungen unter Kenntnis des bis-herigen Baufortschrittes geht demgegenüber die Bauverwaltung der HL von einem aktuellen Bauzeitende Ende 2017 aus. Dieser Zeitpunkt ist das Ziel und die Vorgabe der Bauverwaltung gegenüber der Firma Wayss + Freytag.


Gemäß VOB („Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“), Teil B („Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen“), dortige §§ 4 („Ausführung“), 5 („Ausführungsfristen“) und 6 („Behinderung und Unterbrechung der Ausführung“) ist der Auftraggeber befugt, Anordnungen zu treffen, die zur vertragsgemäßen Ausführung der Leistung des Auftragnehmers notwendig sind. Auch hat der Auftragnehmer die Pflicht, die Ausführung nach den verbindlich vereinbarten Fristen zu beginnen, angemessen zu fördern und zu vollenden. Wenn die Arbeitsleistung offenkundig so unzureichend ist, dass die Ausführungsfristen nicht eingehalten werden können, muss der Auftragnehmer auf Verlangen unverzüglich Abhilfe schaffen.


Wichtig zu wissen ist auch, dass der Auftragnehmer, wenn er die Anordnungen des Auftraggebers für unberechtigt oder unzweckmäßig hält, seine Bedenken anmelden kann. Wenn trotz der vorgelegten Bedenkenanzeige Maßnahmen vom Auftraggeber gefordert und angeordnet werden und dadurch eine ungerechtfertigte Erschwerung verursacht wird, hat der Auftraggeber die Mehrkosten zu tragen.


Hinzu kommt, dass bei einer Behinderung, einer Unterbrechung oder einer geänderten Ausführung sich Ausführungsfristen verlängern, die in der Regel mit finanziellen (Bau-) Nachträgen verbunden sind. Hierdurch werden die Kosten der länger eingerichteten/ vorgehaltenen Baustelle (Allgemeine Geschäftskosten, Baustellengemeinkosten und Preissteigerungen etc.) vergütet. Allerdings hat der Auftragnehmer alles zu tun, um die Weiterführung der Arbeiten zügig zu ermöglich und derartige Kosten minimal zu halten.


Aus technischer Sicht bestehen aktuell Nachträge und Behinderungsanzeigen, die aber nicht zu einem Baustillstand geführt haben (vgl. oben und auch die Presseberichterstattung 24.02., 01.03. und 08.03.2016). Durch geänderte Bauverfahren ergaben sich zwischenzeitlich Kosteneinsparungen, die allerdings aktuell – wegen eines umfassenden Nachtrags zur oben beschriebenen Bauverzögerung – wieder ausgeglichen sind. Es bleibt daher bei der am 07.03.2016 im Bauausschuss getroffenen und durch die Medien veröffentlichen Aussage, dass „… kein finanzieller Puffer besteht und die Brücke sehr sicher teurer als das damalige Ausschreibungsergebnis werden wird.“


In mehreren Gesprächen zwischen Bauverwaltung und Baufirma werden seit geraumer Zeit Möglichkeiten ausgelotet, die Bauzeit aufzuholen, eine Beschleunigung zu erreichen oder zumindest keine weitere zeitliche Verzögerung zu bekommen.


In diesem „Spannungsfeld“ zwischen technischen Belangen, dem rechtlichen Rahmen des Bauvertragsrechts und den wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewegt sich derzeit die Baumaßnahme. Es ist ein „Spagat“ zu bewältigen, der nicht nur Baufirma und Bauverwaltung, sondern gleichermaßen auch die Öffentlichkeit und als Entscheidungsträger den politischen Raum betrifft.


Folgendes Fazit ist mit Stand 18.07.2016 zu geben:


  • Zusammen mit den bereits in 2015 eingetretenen Verzögerungen im Vorfeld und beim Abbruch des ersten Teilbauwerks und weiterer Unwägbarkeiten, aus den im rechtlichen Spannungsfeld und den oben näher erläuterten technischen Gegebenheiten besteht weiterhin eine Bauzeitverzögerung, die seit der Berichterstattung im März nicht eingeholt werden konnte.


  • Die Bauverwaltung wird nach heutiger Kenntnis und Lage der Situation alles daran setzen, dass nicht bis zum Jahresende, sondern vielleicht schon bis zum Beginn der Zeit der „Weihnachtsstadt des Nordens“ in 2017 die Brücke vollumfänglich vom Verkehr genutzt werden kann und damit wieder zweistreifig befahrbar wird.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr als verantwortliche Dienststelle der Bauverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis der Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf und ist weiterhin mit allen Kräften bemüht, diese räumlich so gering und zeitlich so kurz wie möglich zu halten.


i.A. gez. Dr.-Ing. Klotz

 

1. April 2016: Vollsperrung der Possehlbrücke für das Umsetzen der Schutzeinrichtungen

Vollsperrung der Possehlbrücke für das Umsetzen der Schutzeinrichtungen

Schutzeinrichtungen werden versetzt um Fahrbahn und Gehweg zu trennen


Am Dienstag, 19. April 2016, in der Zeit von 22 bis 0 Uhr, wird die Possehlbrücke vollständig gesperrt. Die Sperrung schließt den Fuß- und Radverkehr ein.


Wie bereits in den vergangenen Wochen angekündigt, werden in diesem Zeitraum die Schutzeinrichtungen, die derzeit noch vor der Einhausung der Versorgungsleitungen stehen, auf die Schrammbordkante verschoben werden, um so eine bauliche Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg zu bekommen und den nutzbaren Bereich zu verbreitern.


Für das Umsetzen der Schutzeinrichtung wird die Nutzung eines Hebegerät erforderlich, welches auf der Possehlbrücke stehen muss und somit eine Durchfahrt verhindert. Die einzelnen Elemente sind je sechs Meter lang und wiegen bis zu drei Tonnen. Während der Kranarbeiten ist es aus Sicherheitsgründen auch für Fußgänger und Radfahrer nicht möglich, die Possehlbrücke zu nutzen.


Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen.+++

 

06. April 2016: Veränderte Radverkehrsführung erhöht Sicherheit. Vorübergehende Vollsperrung am 19.04. ab ca. 22 Uhr möglich.

Veränderte Radverkehrsführung erhöht Sicherheit.
Vorübergehende Vollsperrung am 19.04. ab ca. 22 Uhr möglich.

Regelmäßige Verkehrsbeobachtungen seitens der Bauverwaltung, ein hohes Radfahrer- und Fußgängeraufkommen sowie ernstzunehmende Hinweise aus der Bevölkerung führten zu dem Entschluss, Änderungen an der bisherigen Radverkehrsführung auf der Possehlbrücke vorzunehmen.


So werden Radfahrer seit dem 4. April 2016, innerhalb der Einengung der Possehlbrücke, stadtaus- sowie stadteinwärts, zum Absteigen und Schieben angehalten.


Stadteinwärts gibt es die Alternative, die Straße zu nutzen und sich in dem dort langsam fortbewegenden Kfz-Verkehr einzugliedern.


Mofas bleibt das Befahren der Brücke stadtauswärts weiterhin untersagt.


Weitere  bauliche Veränderungen werden künftig nach und nach umgesetzt: Voraussichtlich in der Nacht vom 19. auf den 20. April 2016, ab circa 22 Uhr, sollen die Schutzeinrichtungen, die derzeit vor den gesicherten Versorgungsleitungen stehen, auf der westlichen Seite der Brücke so verschoben werden, dass eine bauliche Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg entsteht. Dadurch wird der Bereich für Rad- und Fußgängerverkehr verbreitert.


Als Schutz der Versorgungsleitungen wird ein zwei Meter hoher Bauzaun direkt vor der Umbauung aufgestellt und im Beton verankert. Dafür wird eine Vollsperrung der Possehlstraße, sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr als auch für Fußgänger und Radfahrer, erforderlich. Die Dauer und der Umfang der Sperrung werden zeitnah angekündigt.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksichtnahme und um Verständnis. Zugleich ist die Bauverwaltung bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen für alle so gering wie möglich zu halten.+++

 

30. Oktober 2015: Beginn der Abbrucharbeiten am östlichen Überbau über der Kanaltrave ab 2. November 2015

Beginn der Abbrucharbeiten am östlichen Überbau über der Kanaltrave ab 2. November 2015

Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr teilen mit, dass die Abbrucharbeiten am östlichen Überbau am 02.11.2015 beginnen und voraussichtlich bis zum 13.11.2015 dauern werden.


Folgende weitere und insbesondere technische Hinweise können gegeben werden:


  • Vor Beginn der Abbrucharbeiten war es notwendig, in der Kanaltrave im Bereich der Possehlbrücke eine Peilung der Wassertiefen vorzunehmen. Diese Peilung wird nach Abschluss der Abbrucharbeiten wiederholt, um ausschließen zu können, dass eventuell herab gefallene Teile in der Wasserstraße den Schiffsverkehr gefährden.
  • Aufgrund der Vorschädigung des Bauwerkes wird seit drei Jahren monatlich eine Sonderprüfung zur Feststellung von Veränderungen z.B. an Rissen durchgeführt. Unmittelbar nach dem Abbruch erfolgt eine weitere Sonderprüfung am verbleibenden Teilbauwerk, um eventuelle Verschlechterungen zu erkennen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen.
  • Weiterhin ist im Vorwege die Lage des Bestandsbauwerkes vermessungstechnisch erfasst worden, um nach Abbruch der Überbaus und der Widerlager kontrollieren zu können, ob sich durch die Arbeiten das Bestandsbauwerk verändert, z.B. verdreht hat.
  • Entsprechend des abgestimmten Abbruchkonzeptes wurde in der jetzt bald hinter uns liegenden Woche der Asphalt von der Brücke gefräst und die inneren und äußeren Gesimse demontiert. Diese Vorarbeiten dienen zur Gewichtsreduzierung des Restbauwerkes und zur Freilegung des Betons, um die Schneid- und Bohrarbeiten ungehindert und möglichst schnell ausführen zu können.
  • Am 02.11.2015 morgens werden durch das Wasser- und Schifffahrtsamt die Sperrtonnen vor und hinter der Possehlbrücke in der Kanaltrave ausgelegt. Diese dienen zur baulichen Begrenzung des Gefahrenbereiches unterhalb der Brücke. Ab diesem Zeitpunkt ist die Querung der Possehlbrücke für die Berufs- und Freizeitschifffahrt aus Sicherheitsgründen für Leib und Leben untersagt.
  • Der Überbau ist ein zweizelliger Spannbetonhohlkasten mit Kragarmen. Der Hohlkasten besteht aus je einem äußeren Steg und einem gemeinsamen Mittelsteg sowie der Fahrbahnplatte oberhalb und dem Boden unterhalb. Zur Aussteifung befinden sich in jeder Hohlkastenzelle mehrere Querstege. 
  • Um die unter dem westlichem Überbau verbleibenden Stromleitungen vor Beschädigungen zu schüt-zen, werden diese vor Beginn und baubegleitend mit Stahlplatten gesichert. Die Abbrucharbeiten am Spannbetonüberbau beginnen mit den Trennschnitten an den Kragarmen. Es werden ca. 2m lange Teilstücke geschnitten, die an zuvor hergestellten Kernbohrungen an einem Bagger angeschlagen werden. So wird ein Herabfallen der Betonteile verhindert. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird die Fahrbahnplatte mit einem Hydraulikbagger und Felsmeißel geschlitzt. Das Abbruchgut fällt auf den Boden des Hohlkastens und wird von dort beräumt.
  • Im Anschluss an diese Arbeiten werden die Querstege und der Boden mit einer Wand- und Seilsäge getrennt. Da die Träger noch über die Endauflagern verbunden sind, ist ein Kippen ausgeschlossen.
  • Die drei verbliebenen Stege werden mit einem 500-t-Kran, der am Geniner Ufer steht und einem 130-t-Kran, der auf der nördlichen Seite auf der Possehlstraße steht, angeschlagen und durch Sägeschnitte getrennt, ausgehoben und zur Zerkleinerung im Baufeld abgelegt.
  • Der mittlere Steg muss aufgrund seines Gewichtes mit Unterstützung des 130-t-Kranes als Tandemhub ausgehoben werden. Diese Arbeiten sind für den 12.11.2015 vorgesehen.
  • Hierfür wird der 500-t-Kran am 10.11.2015 aufgebaut. Aufgrund der Größe sind sieben Sattelzüge mit Gewichten und Bauteilen nötig. Die An- und Abfahrt wird voraussichtlich über die Charlottenstraße er-folgen. Die LKW werden entfernt geparkt und sukzessive nach Bedarf abgerufen. Der Abbau ist für den 13.11.2015 vorgesehen.
  • Die oben bereits beschriebene Schlusspeilung des Wasserstandes nach Fertigstellung zur Wiederfrei-gabe des Wasserweges ist für den 13.11.2015 eingeplant.

Ergänzend kann mitgeteilt werden, dass der weitere Abbruch des restlichen Überbaus über Land, der Rückbau der Widerlager, des Pfeilers und der Fundamente maschinell durch zwei Hydraulikbagger mit Abbruchwerkzeugen (Hammer und Scheren) erfolgt und Anfang Dezember 2015 abgeschlossen sein soll.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet für die während der Baumaßnahme auftretenden verkehrlichen Binderungen um Verständnis und ist – nach wie vor und stets – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

 

16. Oktober 2015: Beginn der Abbrucharbeiten und Wiedereinrichtung des Einrichtungsverkehrs ab KW 44 (26.-30.10.2015)

Beginn der Abbrucharbeiten und Wiedereinrichtung des Einrichtungsverkehrs ab KW 44 (26.-30.10.2015)

Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr teilen mit, dass im Rahmen der Baumaßnahme „Possehlbrücke“ in der 44. KW 2015 der Einrichtungsverkehr wieder eingerichtet wird. Die verbleibende Fahrtrichtung wird wiederum stadteinwärts sein.


Die Hansestadt Lübeck und der Auftragnehmer für den Ersatzneubau des Brückenbauwerks haben sich auf ein gemeinsames Abbruchkonzept verständigt.


Es ist nunmehr vorgesehen, den Überbau zu leichtern, dann beidseitig die Kragarme in Segmente von ca. 1-2 Tonnen Gewicht zu schneiden und mittels Kran seitlich zu lagern. Bei den verbleibenden Hohlkästen werden zuerst die oberen Platten abgebrochen und anschließend die untere Platten herausgeschnitten, so dass zum Schluss drei Stege mit einem Gewicht von je 70 Tonnen mit einem Kran ausgehoben und seitlich abgelegt werden.


Die Abbrucharbeiten werden unter Vollsperrung der Kanaltrave im Zeitraum 02. bis 13.11.2015 ausgeführt. Für den Straßenverkehr wird es kurzfristige Beeinträchtigungen geben, während die Stege herausgehoben und seitlich verschwenkt werden.


Aufgrund von Prüf- und Wartungsarbeiten an der Schleuse Krummesse, die vom Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg ausgeführt werden, ist der Kanal in der Zeit vom 02. bis 13.11.2015 gesperrt. Diese Sperrung für die Berufsschifffahrt (auf der Kanaltrave) wird für den Abbruch des östlichen Teilbauwerkes genutzt, so kann auf die wesentlichen Teile eines zeit- und kostenintensiven Traggerüstes verzichtet werden.


In der 44. KW wird mit den Leichterungsarbeiten am östlichen Teilbauwerk begonnen, z. B. Abfräsen des Asphaltes. Dazu wird die verkehrliche Sperrung des stadtauswärtigen Fahrstreifens wieder eingerichtet.


Eine gesonderte Pressemitteilung mit einer tagesgenauen Angabe, wenn die Verkehrssperrung wieder eingerichtet wird, folgt zeitnah zu Beginn der 44. KW.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis und ist – nach wie vor – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.


 

23. September 2015: Possehlbrücke ab 28.9.2015 - bis auf weiteres - in beide Richtungen frei befahrbar.

Possehlbrücke ab 28.9.2015 - bis auf weiteres - in beide Richtungen frei befahrbar.

Der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr teilen mit, dass die Possehlbrücke ab Montag, den 28.09.2015 um ca. 12.30 Uhr wieder in beide Fahrtrichtungen für den Straßenverkehr freigegeben wird. Zur Dauer der Verkehrsfreigabe kann aus heutiger Sicht noch keine verbindliche Aussage getroffen werden.


Zur weiteren Information:


  • Anfang dieser Woche (KW39.2015) erfolgten die letzten Betonarbeiten für die Ertüchtigung der Widerlager.
  • Vor der Freigabe der Beidrichtungsöffnung muss der Beton mindestens ca. 7 Tage abgebunden haben, damit die Tragfähigkeit gewährleistet ist.
  • Derzeit werden die Schutzeinrichtungen auf dem westlichen Überbau aufgestellt. Diese werden für die Weiterführung der Baumaßnahme als spätere Absturzsicherung benötigt und dienen ebenfalls als Leiteinrichtungen, damit der Kfz-Verkehr von den geschädigten Kragarmen mittig der Fahrbahnfläche weggeführt wird.

Abschließend wiederholt der Fachbereich Planen und Bauen und der Bereich Stadtgrün und Verkehr noch einmal den Hinweis, dass für die Wiedereinrichtung der Verkehrseinschränkung zur Realisierung des Abbruchs des ersten Teilbauwerkes keine Rücksicht auf den Zeitraum der „Weihnachtsstadt des Nordens“ genommen werden kann.

 

07. September 2015: Vorübergehender Rückbau der Sperrung

Vorübergehender Rückbau der Sperrung

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck informiert über Verzögerungen im Abbruchkonzept der Possehlbrücke.


Aus Sicht der Verwaltung gilt es demnach als unzumutbar, die Sperrung im Zuge der Abbruchmaßnahmen länger aufrecht zu erhalten. Der Abschluss der Baumaßnahme Possehlbrücke wird sich verzögern. Der Rückbau der Sperrung wird zeitnah in die Wege geleitet, wonach in Kürze die gewohnte, zwar geschwindigkeitsbegrenzte, aber beidseitige Streckenführung wieder hergestellt sein wird.


Weitere Informationen stehen hier zum Download zur Verfügung  (Interner Bereich. Login erforderlich.)

 

März 2015 - Zur Maßnahme

Zur Maßnahme

Ab 30. März 2015 bis voraussichtlich Januar 2017 wird die Possehlbrücke nur einspurig in Fahrtrichtung Innenstadt befahrbar sein.


Warum die fast 60 Jahre alte Possehlbrücke neu errichtet werden muss?  Die im Jahr 1956 erbaute Possehlbrücke ist als Spannbetonhohlkastenbrücke errichtet worden, wobei damals die alten Gründungspfähle aus Holz verwendet worden sind, die noch von der ersten Possehlbrücke stammen, die um 1900 als Eisenbahnbrücke an gleicher Stelle gebaut wurde. Spannungsrisse und „Betonkrebs“ haben der heutigen Brücke derart zugesetzt, dass eine Instandsetzung unmöglich ist. Beim Bau der neuen Brücke, die eine Spannweite von 41 Meter und eine Breite von 18 Metern haben wird, sehen die Brückenbauingenieure die neue Gründung als schwierigsten Teil der Arbeiten. Denn aufgrund des schlechten Untergrunds mit Geröllschichten und einem artesischem Grundwasserleiter („Stichwort Springbrunnen“) müssen bis zu 20 Meter lange Betonpfähle (insgesamt 76 Stk.) in die Erde getrieben sowie eine „Wanne“ aus Stahlspundwänden und einer HDI-Sohle hergestellt werden. Darauf werden anschließend die Fundamente, Widerlager sowie die eigentliche Brücke gebaut, die aus vier Stahlhohlkästen mit einem Gewicht von jeweils 49 Tonnen besteht und durch Stahlbetonplatten vervollständigt wird.


Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 9 Mio. Euro. Bis Januar 2017 soll die 3. Possehlbrücke fertiggestellt sein. Abriss und Neubau des insgesamt 12 Mio. Euro teuren Bauwerks erfolgen halbseitig, so dass stets eine Fahrspur erhalten bleibt.


Als sogenannte Vorwegmaßnahme werden die alten Panzersperren, Relikte aus Zeiten des Kalten Krieges, abgebrochen. Viel aufwendiger und drei Millionen Euro teuer, ist die Verlegung der Medienleitungen. Darunter verstehen die Fachleute vom Bau die Rohre, in denen Strom, Wasser, Gas sowie Telefon- und Glasfaserkabel liegen. Sie müssen von der östlichen auf die westliche Seite der Brücke verlegt werden.


Weitere Hinweise auch unter www.luebeck.de

 
 

Der Verkehr aus der Innenstadt wird über die Wallstraße - Mühlentorteller - Kronsforder Allee - Geniner Straße umgeleitet. Es empfiehlt sich, auch andere Ausweichrouten zu wählen und den Bereich sehr weiträumig zu umfahren. In den Hauptverkehrszeiten muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Also: Bitte etwas mehr Zeit einplanen! 


Ein Hinweis für Radfahrer und Fußgänger:

Die Wege auf der Brücke  sind sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer in beide Richtungen offen. Im Zuge der Bauarbeiten kann es für Radfahrer phasenweise kleine Einschränkungen geben. Dann heißt es: Kurz absteigen, Hindernis umgehen, weiterfahren.


Die bei Spaziergängern, Joggern und Radfahrern beliebten Wege unterhalb der Brücke   werden ab 18. Mai 2015 bis zum Ende der Bauzeit gesperrt.


Die Zufahrt für Anlieferer der dort ansässigen Vereine ist möglich. Die Wege hinauf zur Possehlbrücke sind weiterhin nutzbar.

 

Lübeck Management e.V.

 
 

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