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Hubbrücke über die Kanaltrave

04.08.2016

Aktuell ist die Hubbrücke frei befahrbar. Die Sanierungsasrbeiten und Prüfungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sind vorerst abgeschlossen. Zurückliegende Pressemitteilungen können hier nachgeselesen werden.

 
 

Aktuelle Hinweise nachfolgend


03. August 2017: Der Land-und Schiffsverkehr kann am 04.08.17 um 11.00 Uhr planmäßig frei gegeben werden.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck musste dem Hubbrückenensemble in Lübeck im Zusammenhang mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie vertieften Bauwerksprüfungen unterziehen. Da eine handnahe Untersuchung aller Bauteile für die bauseitige Erfassung und anschließende statischen Nachrechnung zur Ermittlung des Ist-Zustandes erforderlich ist, musste die Straßenhubbrücke für den Landverkehr komplett und die unter den Bauwerken verlaufende Bundeswasserstraße Kanaltrave für die Schifffahrt tagsüber gesperrt werden.


Während der Bauwerksprüfung sind leicht lösliche, korrodierte Konstruktionsbauteile-, als auch lösliche Befestigungsmittel der Holzüberbauten festgestellt worden. Zur Gewährleistung des sicheren Verkehrs der Schifffahrt mussten unterhalb der Eisenbahn- und Fußgängerbrücke Sofortmaßnahmen in Form von Netzabhängungen erfolgen. Nur so kann der sichere Schiffsverkehr fortlaufend garantiert werden. Die Bauwerksprüfung kann trotz der zusätzlichen Sicherungsmaßnamen, die eine Unterbrechung der Bauwerksprüfung erwirkte, als auch den erhöhten Dokumentationsaufwand aufgrund vermehrter Schadensbilder, fristgerecht abgeschlossen werden.


Der Land-und Schiffsverkehr kann am 04.08.17 um 11.00 Uhr planmäßig frei gegeben werden.

11. Juli 2017: Planung der Sanierungsarbeiten erfordert eine Vollsperrung

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck informiert:


Die gesamte Hubbrückenanlage muss im Zuge der Machbarkeitsstudie einer Bestandsprüfung unterzogen werden.  

Daher muss die Straßenhubbrücke zwei Wochen vom 24.07.2017 bis 04.08.2017 für den Straßenverkehr gesperrt werden. Die Zustimmung der Straßenverkehrsbehörde Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck liegen vor. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.  


Die Brückenprüfung ist Teil der durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck veranlassten umfassenden Untersuchung, welche sich mit dem weiteren Umgang des im Jahr 1900 in Betrieb genommenen Brückenensembles befasst. Dass dieses dringend notwendig ist, zeigen die in letzterer Zeit vermehrt auftretenden Störungen an der Straßenhubbrücke.  


Die nun durchzuführenden umfangreichen Untersuchungen beinhalten die Überprüfung der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der drei Brücken auf der Basis der vorab erfassten Ist-Zustände. Hierzu werden unter anderem die durch Abrostung veränderten Wanddicken der Stahlkonstruktion aufgenommen, die direkt in die statische Nachrechnung des Brückenüberbaues eingehen.  


Neben der Erfassung des baulichen Zustandes der Anlage ist auch die Erfassung des Zustands der vorhandenen Maschinen- und Elektrotechnik vorgesehen.  


Im Ergebnis der erfolgten Bestandsaufnahmen, Nachrechnungen, Untersuchungen und Bewertungen wird eine Restnutzungsdauer ausgewiesen und damit ein Abwägungsprozess über die notwendigen Maßnahmen zum weiteren Betrieb der Kreuzungsanlage angestoßen. Die Bandbreite der hierbei möglichen Maßnahmen geht von Erhalt, Teilertüchtigung bis zum Neubau der Kreuzungsanlage.  


Im Abwägungsprozess werden durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sämtliche im Raum stehenden Aspekte in enger Abstimmung mit der Hansestadt Lübeck zu berücksichtigen sein.  



Der Verkehr wird – wie bisher bei vorangegangenen Sperrungen – über die „Kanalstraße“ , die „Falkenstraße“ sowie den „Brückenweg“ umgeleitet.  

Arbeiten abgeschlossen. Die Hubbrücke ist seit dem 21. April 2017 wieder frei befahrbar.

Seit 21. April 2017: Frei Fahrt über die Hubbrücke

Die Arbeiten an der Hubbrücke sind abgeschlossen.


Lübecker Nachrichten vom 21.04.2017 hier >>

 

Arbeiten an der Hubbrücke verzögern sich voraussichtlich noch bis zum 21. April 2017

Renovierungsarbeiten verzögern sich bis voraussichtlich 21. April 2017

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck,  Außenbezirk Lübeck teilt am 30.03.2017 mit:


Die Revisionsarbeiten an der Hubbrücke haben erhebliche Mängel am Verriegelungsmechanismus (Stadt- und Vorstadtseite) aufgezeigt. Ohne diese Bauteile ist der Fahrbetrieb der Brücke nicht möglich. Daher wurde ein Auftrag zur Neuanfertigung von Bauteilen an eine Fachfirma aus Lübeck erforderlich. Aufgrund der notwendigen Bearbeitungszeit beim Auftragnehmer und der anschließenden Montage- und Einstellarbeiten durch den Bauhof des WSA Lübeck ist der in der PM avisierte Beendigungstermin für die Straßensperrung nicht einzuhalten.


Neuer Termin zur Inbetriebnahme der Straßenhubbrücke und Aufhebung der Vollsperrung der Straßenhubbrücke ist der 21.04. 2017.

Planmäßige Vollsperrung der Straßenhubbrücke über die Kanaltrave vom 6. März bis 5. April 2017

Planmäßige Vollsperrung der Straßenhubbrücke über die Kanaltrave

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck,  Außenbezirk Lübeck teilt mit:


Am 06.03.2017 wird ab 12.00 Uhr die Straßenhubbrücke an der Kanalstraße planmäßig gesperrt.

„Die Sperrung ist aufgrund von anstehenden Wartungsarbeiten dringend notwendig. Nur so können wir eine sichere und verlässliche Funktion der Straßenhubbrücke weiterhin gewährleisten“ so Henning Dierken, Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck (WSA Lübeck).


Die Straßenhubbrücke wird bis zum 05.04.2017 gesperrt bleiben und „nach erfolgreichen Testöffnungen dem Verkehr wieder freigegeben.“ so Dierken weiter.


Das WSA Lübeck hat sich für diese Zeit ein umfangreiches und straffes Arbeitsprogramm vorgegeben. Es werden Teile des Straßenbelages und der Hydraulikleitung erneuert. Ebenso finden weitere umfassende Arbeiten an der Antriebsmaschinerie statt.


Konkret stehen die folgenden Arbeiten an:


  • Einrichten der Baustelle einschl. Verkehrsumlenkung (1 Tag)
  • Fahrbahnarbeiten Straßenhubbrücke (ca. 2 Tage)
  • Hydraulikleitung unter der Fußgängerbrücke wechseln (2 Tage)
  • Antriebsritzelbefestigung am Akkuantrieb reparieren (2 Tage)
  • Spindeln einschl. Muttern reinigen und versiegeln (5 Tage)
  • einschl. Setzen der Notstützen Parallelsteuerventil bearbeiten (2 Tage)
  • Lagerkonsole nachkontrollieren (2 Tage)
  • Verriegelungsleitung erneuern (1 Tag)
  • Leerrohre und Schellen unter der Fußgängerbrücke erneuern (2 Tage)
  • Bohlenbelag auf der Fußgängerbrücke teilweise erneuern sowie umfangreiche Reinigungsarbeiten am gesamten Brückenbauwerk (über den gesamten Zeitraum)
  • Probebetrieb nach Abschluss der Reparaturen (2 Tage)


Der fließende Verkehr wird über die Kanalstraße und über die Falkenstraße sowie Brückenweg umgeleitet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.


Historie

Die Brückenanlage mit der Eisenbahnhubbrücke, der Straßenhubbrücke und der Fußgängerbrücke wurde in den Jahren 1896 bis 1900 errichtet. Seit Eröffnung des Elbe-Trave-Kanals am 16. Juni 1900 in Gegenwart seiner Majestät des Kaisers haben die Hubbrücken an der Einmündung des Kanals in die Trave unzählige Male der Schifffahrt den Weg freigegeben.


Die Eisenbahnbrücke diente bis 2012 der Überführung der Hafenbahn und die Straßenhubbrücke der Überführung der Hafenstraße über den Elbe- Lübeck-Kanal.


Damit der Fußgängerverkehr auf dem Hafenkai durch das Heben der Hubbrücken keine Unterbrechung erfährt, ist unmittelbar neben den Hubbrücken noch eine genügend hoch angelegte und durch Treppen zugänglich gemachte feste Fußgängerbrücke vorhanden. Diese dient zugleich der Überführung aller erforderlichen Versorgungsleitungen.

18. August 2016 - Machbarkeitsstudie zu den Hubbrücken Lübeck ausgeschrieben

Machbarkeitsstudie zu den Hubbrücken Lübeck ausgeschrieben

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hat eine Machbarkeitsstudie zur Nutzungsdauer der Lübecker Hubbrücken öffentlich ausgeschrieben. Ziel dieser Studie ist es, die bereits vorliegenden Erkenntnisse zur Nutzungsdauer der 116 Jahre alten, denkmalgeschützten Brücken zu vertiefen und zu erweitern.


Henning Dierken, Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck: „So werden beispielsweise die gesamte Brückenanlage inkl. Ober- und Unterbauten sowie die Gründungen und die Anlagentechnik untersucht, um am Ende eine fundierte und aktuelle Prognose zur Restnutzungsdauer der Hubbrücken zu erhalten.“


Darüber hinaus soll die Instandsetzungsfähigkeit bewertet und ggf. Instandsetzungsmöglichkeiten näher untersucht werden. Die Machbarkeitsstudie wird in eine bereits vorliegende Untersuchung verschiedener Lösungsalternativen für die künftige Gewährleistung der Brückenfunktionen einfließen. „In die konkrete Umsetzung der anstehenden Instandsetzungsarbeiten an den Lübecker Hubbrücken fließen technische, wirtschaftliche, verkehrliche und denkmalpflegerische Aspekte ein“, so Henning Dierken.


Der Vertrag zur Erstellung der Machbarkeitsstudie wird mit einem fachkompetenten Ingenieurbüro geschlossen. Die Vergabe und spätere Vertragsabwicklung wird - für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck - von den Brückenexperten aus dem Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg übernommen.

 
 
 

Lübeck Management e.V.

 
 

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