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Josephinenbrücke II: Ab 8. Januar 2019 gesperrt für den Fahrzeugverkehr

10.05.2019

Bereits seit Juli 2015 ist die Josephinenbrücke II für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 12 Tonnen gesperrt. Die Arbeiten des Ersatzneubaus starten am 8. Januar 2019. Während der Bauzeit ist die Querung für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können passieren. Fertigstellung bis Weihnachten 2019 geplant.

 
 

Aktuelle Hinweise

Josephinenstraßenbrücke II ab 8. Januar 2019 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Fertigstellung Ende 2019.

 
 

Vollsperrung der Josephinenstraßenbrücke II am 15. Mai 2019

Stahlträger werden eingehoben – Keine Querung von 3 bis 12 Uhr möglich

Im Zuge der Erneuerung muss die Josephinenstraßenbrücke II am Mittwoch, 15.Mai 2019 auch für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt werden. Die Sperrung wird nachts um 3 Uhr eingerichtet und bleibt bis etwa 12 Uhr mittags bestehen.


Im Zuge dieser Vollsperrung werden etwa 20 Meter lange Stahlträger für die kombinierten Geh-und Radwege sowie für die Leitungsbrücken neben dem verbliebenen Bauwerk mit einem Kran eingehoben.


Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, da die Überquerung des Bauwerks bei diesen gleichzeitig laufenden Kranarbeiten zu gefährlich ist.


In den anschließenden Tagen werden Vorleistungen für die Umlegung der Versorgungsleitungen und das Auflegen von Betonfertigteilen für die kombinierten Geh-, Radwege und Leitungsbrücken erfolgen. Da auch diese Arbeiten unter Kranbetrieb erfolgen, kann es in diesem Zeitraum zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des Rad- und Fußgängerverkehrs kommen.


Nach Fertigstellung dieser Bauwerke werden die 45 Versorgungsleitungen, die sich in dem vorhandenen Bauwerk befinden, in die neu errichteten Nebenbauwerke umgelegt. Anschließend wird der restliche alte Überbau abgebrochen und in Stahlverbundbauweise neu hergestellt. Zeitglich laufen Instandsetzung- und Verstärkungsmaßnahmen an den Wiederlagern der Brücke.


Die Brückenerneuerung soll bis Weihnachten 2019 abgeschlossen sein. Restarbeiten erfolgen dann im Januar/Februar 2020.


Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteil-nehmer so gering wie möglich zu halten.+++


190471L    2019-05-10

 
 

Archivierte Meldungen

31. Januar 2019: Josephinenstraßenbrücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Brücke aus sicherheitstechnischen nicht passierbar

Josephinenstraßenbrücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Brücke aus sicherheitstechnischen nicht passierbar

Aufgrund der derzeitigen Abbrucharbeiten der Josephinenstraßenbrücke II wird das Bauwerk


an den Wochenenden 1. bis 3. Februar sowie 8. bis 10. Februar 2019 auch für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt.


Die Sperrung wird jeweils am Freitag um 20 Uhr eingerichtet und bleibt bis Montag 6 Uhr bestehen.


Die Sperrungen sind aus sichertechnischer Sicht erforderlich, da die Überquerung des Bauwerks bei gleichzeitig laufenden Abbrucharbeiten zu gefährlich ist. Der zurzeit aufgebaute Fußgängertunnel wird für die Abbrucharbeiten demontiert und nach Fertigstellung wieder aufgestellt.


In den kommenden zwei Wochen werden die äußeren Kragarme, auf denen die Geh- und Radwege verliefen, abgebrochen. Anschließend erfolgt die Errichtung von zwei kombinierten Geh-, Radweg und Leitungsbrücken neben dem verbliebenen Bauwerk. Nach Fertigstellung der Bauwerke werden die 45 Versorgungsleitungen, die sich in dem vorhandenen Bauwerk befinden, in die neu errichteten Nebenbauwerke umgelegt. Anschließend wird der restliche alte Überbau abgebrochen und in Stahlverbundbauweise neu hergestellt. Zeitglich laufen Instandsetzung- und Verstärkungsmaßnahmen an den Wiederlagern der Brücke. Diese sowie die Gründung des Bestandsbauwerks wurden im Vorwege rechnerisch überprüft.


Die Überbauerneuerung soll bis Weihnachten 2019 abgeschlossen sein. Restarbeiten erfolgen dann im Januar / Februar 2020. Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar.


Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteil-nehmer so gering wie möglich zu halten.+++


190081L    2019-01-31

14. Dezember 2018: Josephinenstraße im Bauwerksbereich ab dem 8. Januar 2019, ab 6 Uhr die für den Kfz-Verkehr voll gesperrt.

Josephinenstraße im Bauwerksbereich ab dem 8. Januar 2019, ab 6 Uhr die für den Kfz-Verkehr voll gesperrt.

Am Dienstag, den 8. Januar 2019 starten die Arbeiten zum Neubau der Josephinenstraßenbrücke II. Im Zuge dessen wird die Josephinenstraße im Bauwerksbereich ab dem 8. Januar 2019, ab 6 Uhr die für den Kfz-Verkehr voll gesperrt.


Eine Umleitung über die Schwartauer Allee/Karlsstraße/Einsiedelstraße wird eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle während der Bauzeit passieren.


Zur Aufnahme des Verkehrs auf den Umleitungsstrecken wurde die Einsiedelstraße im Bereich der Karlstraßenbrücke in Richtung Lohmühle 3-streifig markiert und die Linksabbiegerspur auf der Schwartauer Alle in Richtung Karlstraße durch eine bereits durchgeführte Baumaßnahme verlängert. Des Weiteren erfolgt die Anpassung der Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Schwartauer Allee/Lohmühle/Karlstraße. Diese Maßnahmen sollen einen verbesserten Verkehrsfluss auf den betroffenen Streckenzügen ermöglichen.


Die Erneuerung der Brücke wird in mehreren Bauphasen ausgeführt. Zunächst werden die äußeren Kragarme, auf denen die Geh- und Radwege verlaufen, abgebrochen. Anschließend erfolgt die Errichtung zweier kombinierten Geh-, Radweg und Leitungsbrücken neben dem verbliebenen Bauwerk. Nach Fertigstellung der Bauwerke werden die 45 Versorgungsleitungen, die sich in dem vorhandenen Bauwerk befinden, in die neu errichteten Nebenbauwerke umgelegt. Anschließend wird der restliche alte Überbau abgebrochen und in Stahlverbundbauweise neu hergestellt. Zeitgleich laufen Instandsetzung- und Verstärkungsmaßnahmen an den Wiederlagern der Brücke. Diese sowie die Gründung des Bestandsbauwerks wurden im Vorwege rechnerisch überprüft.


Die Überbauerneuerung und somit auch die Vollsperrung im Bauwerksbereich sollen bis Weihnachten 2019 abgeschlossen sein. Restarbeiten erfolgen dann im Januar/Februar 2020.


Mit den Brückenbauarbeiten wurde die Firma Gebr. Echterhoff aus Hamburg beauftragt. Die Gesamtprojektkosten betragen 4,36 Millionen Euro, wobei sich die reinen Brückenbaukosten auf 3,24 Millionen Euro belaufen.


Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.+++


181140L    2018-12-14

24. August 2018: Rückbau der Mittelinsel in der Schwartauer Allee. Bauarbeiten starten am 27. August 2018. Einspurige Verkehrsführung.

Rückbau der Mittelinsel in der Schwartauer Allee. Bauarbeiten starten am 27. August 2018. Einspurige Verkehrsführung.

In der Schwartauer Allee finden von Montag, 27 August, bis Freitag, 7. September 2018 zwischen der Einmündung Triftstraße und dem Knotenpunkt Lohmühle/ Karlstraße Straßenbauarbeiten statt.


Dies sind vorbereitende Arbeiten für die Überbauerneuerung der Josephinenstraßenbrücke II:

Da durch den ab Anfang 2019 beginnenden Brückenbau die Verkehrsbelastung am Knotenpunkt steigen wird, ist es erforderlich, die vorhandene Mittelinsel zwischen den Richtungsfahrbahnen auf der Schwartauer Allee zurückzubauen und zu asphaltieren.


Anschließend erfolgt die Verlängerung der Linksabbiegespur auf der Schwartauer Allee in Richtung Karlstraße.


Weiterhin werden partielle Asphaltsanierungsarbeiten vorgenommen. Für die Arbeiten wird jeweils der linke Fahrstreifen der Schwartauer Allee im Baustellenbereich gesperrt, so dass für den Verkehr jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.


Das Ein- und Ausfahren in bzw. aus der Elisenstraßen auf die Schwartauer Allee ist während der Bauzeit nicht möglich.


Fußgänger und Radfahrer können den Bereich auch weiterhin passieren.


Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.+++


180742L    2018-08-24

18. August 2017: Baugrunduntersuchungen an der Josephinenbrücke II . Abbiegen in Josephinenstraße von Einsiedelstraße am 23. August 2017 nicht möglich

Baugrunduntersuchungen an der Josephinenbrücke II. Beeinträchtigungen am 23.8.2017

Am Mittwoch, 23. August.2017, werden von 8 bis 16.30 Uhr an der Josephinenstraßenbrücke II umfangreiche Baugrunduntersuchungen durchgeführt.


Hierfür ist es notwendig, die Josephinenstraße zwischen der Einmündung der Posener Str. und der Kreuzung mit der Einsiedelstraße als Einbahnstraße in Richtung Einsiedelstraße/ Nordtangente zu beschildern. Das Einfahren in die Josephinenstraße von der Einsiedelstraße/ Nordtangente kommend ist während der Untersuchungen nicht möglich.


Es wird empfohlen, über die Karlstraße, Schwartauer Allee und Posener Straße die Baustelle zu umfahren.


Fußgänger und Radfahrer können den Bereich weiterhin passieren.


Zurzeit wird die Überbauerneuerung des Bauwerks geplant. Um zu erfahren, ob die vorhandene Gründung einschließlich des Baugrunds die gestiegenen Lasten aus dem LKW Verkehr zukünftig aufnehmen kann, sind diese Baugrunduntersuchungen erforderlich.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.+++

6. März 2016 - Vorstellung der Infrastrukturmaßnahmen für 2017: Geplanter Ersatzneubau der Josephinenbrücke von Oktober 2017 - Dezember 2018

Ersatzneubau beginnt voraussichtlich im Oktober 2017

Am 6. März 2017 wurden vom Fachbereich Stadtgrün und Verkehr die Infrastrukturbaumaßnahmen 2017 vorgestellt.

Aufgrund von noch nicht abschließend zugesicherten Fördermitteln und weiteren offenen Abstimmungen können sich in der Maßnahmenliste oder bei den Ausführungszeiten noch Änderungen ergeben.Das gilt auch für die geplante Erneuerung der Josephinenbrücke.


Der Ersatzneubeu der Josephinenbrücke ist für den Zeitraum Oktober 2017 bis Dezember 2018 vorgesehen.

Laut Maßnahmenplan erfolgt in 2017 die Leitungsverlegungen mit halbseitigen Sperrungen.


Weitere Informationen auch in der Übersicht der Großprojekte hier >>


10. Juli 2015 - Josephinenbrücke: Gesperrt für Lkw schwerer als 12 Tonnen

Umleitung für Lkw über Schwartauer Allee und Einsiedelstraße.
Durchfahrt für leichtere Fahrzeuge nach wie vor frei!

An der Josephinenstraßenbrücke über die Hafenbahn ist die bereits die angekündigte Beschilderung zur Beschränkung der Belastung auf der Brücke in dieser Woche montiert worden. Das bedeutet, dass alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gewicht über zwölf Tonnen die Brücke nicht mehr befahren dürfen und über Umleitungsstrecken ausweichen müssen.


Die Umleitung der Lkw wird ausgeschildert und erfolgt durch die Schwartauer Allee, über den Knotenpunkt Schwartauer Allee / Karlstraße und die Einsiedelstraße. Es wird auf diesem Streckenabschnitt zwangsläufig zu Auswirkungen auf den bisherigen Verkehr kommen. Der zuständige Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet hierfür um Verständnis. Für Pkw und kleinere Lkw gibt es derzeit noch keine Einschränkungen.


Vor der jetzigen Beschilderung gab es Untersuchungen gemeinsam mit dem Lübecker Hafen, bei der geprüft wurde, ob eine Umfahrung durch das Nordlandkai-Gelände möglich wäre. Diese Idee musste leider aus Sicherheitsgründen verworfen werden. Zum einen ist das Hafengelände ein zertifizierter Bereich nach dem ISPS-Code, zum anderen bringt der dortige Ladeverkehr mit schweren Containern und entsprechenden Fahrzeugen zu große Risiken für den allgemeinen Verkehr mit sich. Daher muss es derzeit und bis auf weiteres bei der oben beschriebenen Verkehrsumleitung bleiben.


Technischer Hintergrund:

Die Brücke aus dem Jahr 1963 zeigt massive Schädigungen des Betons durch chemische und mechanische Einflüsse. Es handelt sich bei dem Bauwerk um eine sogenannte Hohlplatte, bei der zur Materialeinsparung große Blechrohre in den Brückenquerschnitt gelegt wurden und die damit einen Hohlraum erzeugten, bevor die Brücke betoniert wurde. Um die Tragfähigkeit einer solchen Brücke herzustellen, wird sie sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt, d. h., es werden hochfeste Bewehrungselemente eingebaut, die wie eine Feder angespannt und dann vergossen werden.


Bei der Josephinenstraßenbrücke sind bei einer Plattendicke von ca. 95 bis 100 cm Rohrdurchmesser von ca. 70 bis 75 cm eingebaut worden. Aufgrund dieser Bauart sind über und unter jedem Scheitelpunkt eines Rohres nur wenige Zentimeter tragender Betonquerschnitt vorhanden, was bei zu geringer Bewehrung dazu führt, dass sich hier Längsrisse bilden und dich das Bauwerk quasi in Einzelbalken auflöst. Die Spannelemente bestehen aus Stählen, die möglicherweise zur Spannungsrisskorrosion neigen. Alter und Hersteller der Stähle deuten darauf hin.


Des Weiteren ist auch in dieser Brücke eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR), umgangssprachlich „Betonkrebs“, festgestellt worden. Das ist eine chemische Reaktion zwischen dem Zement und den Kieszuschlägen im Beton, die zur Zersetzung des Betons führt und z. B. bei der Possehlbrücke zur Reduzierung der Verkehrslasten auf 7,5 to geführt hatte. Bei einer im September 2014 durchgeführten objektbezogenen Schadensanalyse (OSA) wurden bereits freiliegende Bewehrungseisen unterhalb der Asphaltdecke festgestellt. Im Januar 2016 wird eine weitere Untersuchung der Unterseite der Brücke erfolgen, danach wird die Brücke in ein halbjähriges Sonderprüfungsprogramm aufgenommen.


Ebenso wurde eine hohe Chloridbelastung des Betons festgestellt. Chloride werden durch das Streusalz in den Beton eingetragen und führen dazu, dass die Bewehrungsstähle im Inneren der Brücke rosten. Hieraus entsteht, neben der Querschnittsminderung der Stähle, eine Volumenvergrößerung durch den Rost, der dann wieder die Betondeckung sprengen kann und den Zutritt von Wasser und Streusalz noch vergrößert.


Die Kragarme, auf denen die Geh- und Radwege verlaufen, sind mit einer Quervorspannung an die Brücke gehängt. Diese zeigen zwar noch keine äußerlichen gravierenden Mängel. Es kann allerdings aufgrund der AKR in der Platte dazu kommen, dass die Quervorspannung nicht mehr ausreichend verankert ist, um „abirrende“ Radlasten – also wenn ein Lkw von der Straße abkommt und auf dem Gehweg zum Stehen kommt - sicher abzuleiten.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

Lübeck Management e.V.

 
 

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