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Baumaßnahmen zum neuen Forstprodukteterminal am Skandinavienkai

19.07.2018

Bestehende Hafenfläche wird erweitert. Umfangreiche Baußmaßnahmen. Das Betreten der Kippfläche sowie der Bodentransporttrasse ist verboten, da unter laufenden Betrieb der Bodentransporte Lebensgefahr besteht. Die Hansestadt Lübeck bittet die Anwohner und Spaziergänger um Verständnis.

Lübeck, den 25.06.2018


Lübeck-Travemünde, Skandi2018 - Forstprodukteterminal Hafenerweiterung Skandinavienkai, Flächenausbau 2. BA, Infrastruktur


Die aktuelle und prognostizierte Entwicklung des Güterumschlags am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde verzeichnet einen deutlichen Anstieg. Damit der Standort Travemünde als Güterumschlagspunkt an der Ostsee auch langfristig konkurrenzfähig bleibt und Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden können, muss die bestehende Hafenfläche erweitert werden.


Durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft im Dezember 2017 ist die Nutzung eines Großteils der zusätzlichen Hafenflächen mit dem entstehenden Forstprodukteterminal ab 2019 bereits sichergestellt.

Bild 1 – Übersichtslageplan Forstprodukteterminal 
Bild 1 – Übersichtslageplan Forstprodukteterminal

Die Hansestadt Lübeck, vetreten durch die Lübeck Port Authority (LPA), realisiert die neue Hafenfläche auf vorhandenen Flächenreserven. Der Beginn war bereits im Dezember 2017 mit den Arbeiten zur Baufeldräumung.

Abb. 2 – Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde: Fahrtroute Bodentransporte  
Abb. 2 – Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde: Fahrtroute Bodentransporte
 
 

Die noch herzustellende Fläche ist insgesamt 16 Hektar groß. Es müssen rund 1,4 Mio. Kubikmeter Bodenmaterial abgegraben und abgefahren werden, um auf das bestehende Hafenhöhenniveau zu kommen. Der abgetragene Boden wird mit Muldenkippern - Dumpern - in die nahegelegene alte ausgekieste Possehl-Kiesgrube im Dummersdorfer Feld gebracht. Dumper sind nicht-straßenzugelassene LKW mit einem besonders großen Ladevolumen von ca. 15 Kubikmeter, die häufig auch im Tagebau eingesetzt werden.


Die von der LPA beauftragten Baufirmen für den Erdbau, Arbeitsgemeinschaft Bickhardt Bau / Bickhardt Bau Thüringen mit dem Niederlassungssitz in Neustadt in Holstein, haben am 06.04.2018 mit den Vorbereitungsarbeiten und der Organisation der Baustelle begonnen. Seit Anfang Mai 2018 laufen die Bodentransporte. Es sind bis zu 25 Dumper, 5 Raupen und 3 große Bagger im Einsatz.


Die Bodentransporte laufen quer durch den bestehenden Hafen, weiter auf einer eigens für die Baumaßnahme hergestellten Baustraße in die Kippfläche, ohne die öffentlichen Straßen mit zusätzlichem Verkehr zu belasten.


Der erste Teil der Bodentransporte mit rd. 900.000 Kubikmeter wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2018 andauern. Das entspricht einer durchschnittlichen Tagesleistung von 5.000 Kubikmeter pro Tag.


Das Betreten der Kippfläche sowie der Bodentransporttrasse ist verboten, da unter laufenden Betrieb der Bodentransporte Lebensgefahr besteht.


 
 

Anschließend werden bis zum vierten Quartal 2019 die ersten Logistikhallen und die zugehörigen Flächenbefestigungen realisiert.


Die Gesamtbaumaßnahme mit Tiefbau- und Hochbauarbeiten gliedert sich in 15 Baulose und soll voraussichtlich bis Ende 2020 vollständig abgeschlossen sein.

Bild 3 – Verkehr auf der Bodentransporttrasse 
Bild 3 – Verkehr auf der Bodentransporttrasse

Hansestadt Lübeck 5.691 – Lübeck Port Authority - Hafenplanung/-bau -

Lübeck Management e.V.

 
 

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