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Radschnellweg

29.05.2026

In der Ratzeburger Allee starten am 4. August 2025 die Arbeiten zum Radwegausbau und zur Straßensanierung.

 
 
Aktuelle Meldung
 

Aktuelle Meldung

 
 

Erster Abschnitt der Radroute Plus ab 3. Juni 2026 nutzbar

Neue Verkehrsführung in der Ratzeburger Allee während der nächsten Bauphase

Der erste Abschnitt der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee ist fertiggestellt und wird ab Mittwoch, 3. Juni 2026, für den Radverkehr freigegeben. Radfahrende können diesen Abschnitt zwischen Stresemannstraße und Mönkhofer Weg während der weiteren Bauarbeiten in beide Fahrtrichtungen nutzen.

Mit der Freigabe des ersten Teilabschnitts wird ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Radroute Plus erreicht. Dass der erste Radschnellweg in Schleswig-Holstein nicht dort entsteht, wo viel Platz ist, sondern dort, wo viele Menschen Rad fahren – mitten in einer Großstadt, mitten in Lübeck – ist keineswegs selbstverständlich. Die Umsetzung erfordert viel Kraft und großen Aufwand für Anwohnerinnen und Anwohner, Baufirmen, Stadt und Land. Gleichzeitig schaffen wir damit eine moderne Infrastruktur, die sichere, klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität für viele Menschen im Alltag ermöglicht. Allen Anwohnenden, Verkehrsteilnehmenden und am Bau Beteiligten herzlichen Dank für Ihre Geduld und Unterstützung

Bürgermeister Jan Lindenau

Mit dem neuen Abschnitt auf der Ratzeburger Allee schaffen wir eine klare, sichere und komfortable Führung für den Radverkehr auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Verkehrssicherheit, insbesondere für den Schulverkehr, und zugleich ein starkes Signal für die Förderung des Radverkehrs und den Klimaschutz.

Bausenatorin Joanna Hagen

 

Baustelle wandert auf stadteinwärts führende Straßenseite

Im ersten Bauabschnitt wurde der bestehende Radweg auf der stadtauswärtsführenden Seite vollständig erneuert und auf drei Meter verbreitert. Zusätzlich entstand ein Sicherheitstrennstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg. Damit erfüllt der Abschnitt die Qualitätsstandards eines Radschnellwegs. 


Während der folgenden Bauphase wird die Baustelle auf die gegenüberliegende, stadteinwärtige Straßenseite verlegt. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin umgeleitet, die Busspur bleibt erhalten.


Im Rahmen des Radwegebaus werden auch die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und die Fahrbahn grundhaft saniert. Zudem werden die Lichtsignalanlagen erneuert.

Markt Am Brink jederzeit erreichbar

Der Marktplatz Am Brink ist jederzeit über den Mühlentorplatz kommend über die Straßen Antonistraße, Hüxtertorallee und Bäckerstraße erreichbar. Zudem bleibt die Fußgängerquerung zum Wochenmarkt bestehen. Das Parken am Wochenmarkt ist wie gewohnt möglich. 


Der weitere Ausbau der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee erfolgt schrittweise in mehreren Bauabschnitten. Die Arbeiten entlang der gesamten Strecke sollen bis 2028 abgeschlossen werden.

Hintergrund

Mit der Radroute Plus realisiert die Hansestadt Lübeck den ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins. Als Teil des regionalen Radschnellnetzes der Metropolregion Hamburg soll die rund zwölf Kilometer lange Route künftig Bad Schwartau, Lübeck und Groß Grönau miteinander verbinden. Ziel der Radroute Plus ist es, die Erreichbarkeit für Pendler:innen zu verbessern und eine leistungsfähige Alternative zum PKW zu schaffen. Darüber hinaus soll die Verkehrssicherheit erhöht werden, insbesondere im Sinne der Vision Zero (Vermeidung aller Unfälle) und im Hinblick auf den Schulverkehr. Gleichzeitig dient das Projekt der Förderung des Radverkehrs sowie dem Klimaschutz durch die Stärkung emissionsarmer Mobilität. Weitere Informationen sind online abrufbar über die Projektseite der Hansestadt Lübeck  luebeck.de/radschnellweg »

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 - Quelle: Hansestadt Lübeck

 
 

Weitere Meldungen

23. März 2026: Einbahnstraßenregelung in der Ratzeburger Allee

Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Kahlhorststraße und Weinbergstraße starten am 23.03.2026. Zunächst wird auf der stadteinwärts führenden Seite ab Höhe Weinbergstraße gebaut. Nach deren Fertigstellung werden die Arbeiten ab Mitte Juli bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 im zweiten Teilabschnitt ab Kahlhorststraße auf der gegenüberliegenden Seite in Fahrtrichtung stadtauswärts fortgeführt.


Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin in beide Richtungen geführt, wobei jeweils eine Fahrspur pro Richtung erhalten bleibt. Zufahrten zu den Tiefgaragen und Nebenstraßen bleiben bis auf kurzzeitige Sperrungen grundsätzlich erreichbar. Fußgänger:innen können weiterhin die Gehwege nutzen.

Umleitung für den Radverkehr

Der Radweg wird auf der jeweils betroffenen Seite voll gesperrt – entsprechende Umleitungen für den Radverkehr werden ausgeschildert und sind der Karte auf der Projektseite der Hansestadt Lübeck zu entnehmen. Siehe hier

Hinweis


Der Radweg wird auf der jeweils betroffenen Seite voll gesperrt – entsprechende Umleitungen für den Radverkehr werden ausgeschildert und sind der Karte auf der Projektseite der Hansestadt Lübeck zu entnehmen. Siehe hier »

 
 

17. März 2026: Radroute Plus geht in die nächste Bauphase

9. März 2026: Einbahnstraßenregelung in der Ratzeburger Allee

Umleitung für Radfahrende

Der Radverkehr wird während die Bautätigkeiten ab Juni bis voraussichtlich Ende September 2026 auf dem bereits fertiggestellten Radschnellweg (stadtauswärts) geführt. Der Anfang Juni eröffneten Radschnellwegabschnitt zwischen Stresemannstraße und Mönkhofer Weg ist für den Zweirichtungsradverkehr freigegeben. Eine entsprechende Ausschilderung ist angebracht.

Umleitung für den Kfz-Verkehr

Der Kfz-Verkehr wird über die großräumige Umleitung Blankenseer Straße / B207 oder über kleinräumig über den St.-Jürgen-Ring geführt. Die Umleitungen sind ausgeschildert und zusätzlich den nachfolgenden Karten entnehmbar.

Umleitung des Busverkehrs (staadteinwärts)

Die Buslinien 4, 6 und 8 werden stadteinwärts ebenfalls über die Umleitung St.-Jürgen-Ring und Kronsforder Allee zum Mühlentorteller geleitet. Die Haltestellen Stresemannstraße (stadteinwärts und stadtauswärts) sowie Wasserkunst (stadteinwärts) werden nicht bedient. Für die Haltestelle Wasserkunst gibt es stadtauswärts eine Ersatzhaltestelle (ca. 200m weiter in Fahrtrichtung). 


Die Buslinien 1 und 9 fahren ab Haltestelle Kalkbrennerstraße über den Mönkhofer Weg, links in den St.-Jürgen-Ring und dann weiter in die Kronsforder Allee zum Mühlentorteller. Die umgeleiteten Linien stoppen an den Haltestellen Overbeckstraße und Verwaltungszentrum Mühlentor.

Hinweis


Weitere Informationen mit Hinweisen zu den Umleitungen für den Rad-, Bus- und Kfz-Verkehr sowie zur Anfahrt zum Standesamt entnehmen Sie bitte der Projektseite der Hansestadt Lübeck hier »

 
 

4. März 2026: Radroute Plus: Endspurt für erste Bauphase

Einbahnstraßenregelung ab 9. März 2026

Im weiteren Bauverlauf des Radschnellwegs erfolgt ab 9. März 2026 eine Einbahnstraßenregelung

Nach der Winterpause und dem langanhaltenden Frost konnten die Arbeiten in der Ratzeburger Allee für den neuen Radschnellweg, die Radroute Plus, in der vergangenen Woche wieder erfolgreich aufgenommen werden. Mit der Einrichtung des nächsten Teilstücks am 9. März 2026 geht die erste Bauphase des Radschnellwegs in den Endspurt – voraussichtlich im Mai startet die nächste Bauphase. Hier weiterlesen »

8. August 2025 - Nach öffentlicher Kritik der Lübecker Grünen: Stadtverwaltung erläutert Planung und Vorgehen zur Baumaßnahme

Gut zu wissen

Die Arbeiten zum Ausbau des Radschnellwegs entlang der Ratzeburger Allee haben am 4. August 2025 begonnen. Bestandteil der Maßnahme ist auch ein Eingriff in einen Teil der Grünfläche Am Brink. Am 7. August 2025 äußerten die Grünen hierzu heftige Kritik . Zum Pressetext »


Eine in der Tonalität sehr befremdliche Form der Kritik und nur schwer nachvollziehbar; sie begründet sich nicht nur auf die Reduzierung des Grünstreifens, sondern insbesondere darin, nicht informiert gewesen zu sein. Zugegeben: Die Vorlage zur "Projektfreigabe Radschnellweg Ratzeburger Allee" umfasst immerhin 20 Seiten; hierin wurden sehr detaillierte Angaben zu einzelnen Abschnitten gemacht und diese durch Grafiken unterlegt wurden. Bis zum relevanten Hinweis auf den besagten Eingriff in die Marktfläche bedurfte es aber gar nicht so viel Leseausdauer; denn schon auf Seite 4/20 heißt es:

(...)Abschnitt: Stresemannstraße bis Herderstraße (Teillageplan (TLP) 1 und 2) 

Als weiterzuverfolgende Vorzugsvariante (Variante 1) wird zwischen der Einmündung „Am Brink“ und dem Mühlentorplatz stadteinwärts die Einrichtung einer Busspur angesehen. Der nordöstlich angelegte Radschnellweg verläuft hinter den vorhandenen Alleebäumen, zum Teil reicht der geplante Gehweg in Flächen des Wochenmarktes ein. Die Marktfläche ist nicht öffentlich gewidmet und liegt im BgA Märkte. Somit wären Ausgleichszahlungen zu leisten und steuerliche Belange zu beachten. Die Anzahl der Betreiberstellplätze soll dabei grundsätzlich erhalten bleiben. Wird dies nicht durch eine Abstandsverringerung erreicht, so kann die Marktfläche an der nordöstlichen Seite, unter Nutzung der vorhandenen Grünfläche, um die durch den Gehweg verringerte Fläche vergrößert werden. Die parallele Sanierung der Marktfläche wird angestrebt. Der Bereich 2.280 ist bereits involviert. Entsprechende Haushaltsmittel werden gesondert eingeplant. 


Eine Führung des Gehweges gänzlich außerhalb des Wochenmarktes wurde geprüft und kann auf Grund der Platzverhältnisse nur durch einen Verzicht auf die Busspur realisiert werden. Daher sollte diese Variante nicht weiterverfolgt werden. Alternativ müsste die Grünfläche zwischen Wochenmarkt und Radschnellweg für den neuen Gehweg genutzt werden. Dies hätte jedoch die Fällung von sieben bis neun Bäumen zur Folge. Auf Wunsch von Stadtwerke Lübeck Mobil werden die Bushaltestellen, soweit wie unter Berücksichtigung der geometrischen Randbedingungen möglich, als Doppelhaltestellen angelegt. Die Radfahrenden werden hinter der Bushaltestelle entlanggeführt. Die Haltestellen „Streesemannstraße“ werden als Fahrbahnrandhaltestellen ausgebildet. 


Bei der signalisierten Querung für zu Fuß Gehende bei Stat 0+200 (Querung zum Markt „Am Brink“) kann auf beiden Seiten zwischen der Fahrbahn und dem Radschnellweg eine ausreichend große Aufstellfläche für Radfahrende und zu Fuß Gehende geschaffen werden. (...)

In der Sitzung des Bauausschusses am 5. Februar 2024 wurde die Planung im Detail vorgestellt und eingehend diskutiert, anschließend jedoch mit einer Mehrheit von 10 Ja Stimmen (4 Nein/1 Enthaltung) zur Entscheidung auf die Folgesitzung vertagt. Präsentation und Wortprotokoll hier » . In der Sitzung des Bauausschusses am 19.02.2024 erfolgte die Projektfreigabe einstimmig und ohne weitere Diskussion. Ebenso einstimmig und ohne Wortmeldungen entschied der Hauptausschuss am 27.02.2024: "Der Bürgermeister wird beauftragt, die beschriebene Vorzugsvariante ,,Radschnellweg Ratzeburger Allee“ (zwischen Stresemannstraße bis Osterweide) umzusetzen." 

Auszug aus dem Teillageplan 2  - Anhang zur Vorlage 2023/12786 zur Projektfreigabe

 
 

Stellungnahme der Hansestadt Lübeck vom 8. August 2025

Planung zum Radschnellweg wurde einstimmig beschlossen

Stadtverwaltung erläutert Planung und Vorgehen zur Baumaßnahme Radschnellweg in Höhe des MarktplatzES Am Brink

Die aktuell in den Medien etwas einseitige Darstellung der Zusammenhänge der Baumaßnahmen am Marktplatz Am Brink im Rahmen der Umsetzung des Radschnellwegs Ratzeburger Allee, nimmt die Stadtverwaltung zum Anlass, über Planungen und Beschlüsse zum Sachverhalt aufzuklären. 


Die Hansestadt Lübeck baut eine der wichtigsten Radwegeverbindungen in Lübeck zum ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins aus. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen, eine nachhaltige und alternative Lösung zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen, und gleichzeitig die Infrastruktur zu erhalten und zu verbessern. Möglichst viele Lübecker:innen und Gäste sollen am Ende von diesem Umbau profitieren, der die Lebensqualität verbessern und den bestehenden Stadtraum deutlich aufwerten wird. Die planerische Herausforderung besteht insbesondere darin, eine solche Querschnittsveränderung eines Straßenraums in bestehenden Strukturen umzusetzen.


Nicht zuletzt aufgrund des Vorzeigecharakters des Projektes Radschnellweg haben die Fraktionen der Lübecker Bürgerschaft die entsprechende Planung unverändert und einstimmig beschlossen. 


Selbstverständlich enthielt die entsprechende Beschlussvorlage (VO/2023/12786) für die interessierten Lesenden auch eine transparente Darstellung der Umsetzungsmöglichkeiten an der Marktfläche Am Brink. Der Verwaltung ist es gelungen nach sorgfältiger Abwägung eine Vorzugsvariante zu entwickeln, die nicht nur den neuen Radschnellweg ermöglicht, sondern auch ausreichend breite Gehwege erhält, den Bestand der Alleebäume sichert und eine Busspur zur Busbeschleunigung ermöglicht. Mit der Vorzugsvariante kann also allen Verkehrsteilnehmenden eine gute Lösung angeboten werden. Auch politischen Forderungen konnte so entsprochen werden. Um diese Lösung umsetzen zu können, reicht der geplante Gehweg jedoch zum Teil in Flächen des Wochenmarktes hinein. Um den Wochenmarkt nicht zu schwächen, wird ein Teil der auf der anderen Marktseite vorhandenen Rasenfläche als Ausgleich genutzt. Der etwa 8 Meter breite Rasenstreifen wird um etwa 0,8 Meter verringert – somit bleibt ein Großteil der Grünfläche zur Nutzung erhalten. Die bisherige Nutzung wird damit keineswegs gänzlich in Frage gestellt.


Durch die Verkleinerung müssen die Stände in Richtung Osten (hin zur Straße „Am Brink“) verschoben werden. Um die geforderten Mindestabstände der Verkaufswagen vor allem im Hinblick auf die gegebenenfalls notwendigen Rettungseinsätze zu gewährleisten, muss es Anpassungen geben. Die Breite, die westlich durch den Gehweg entfällt (ca. 2 Meter), wird nur teilweise durch die Verkleinerung der östlichen Grünfläche (0,8 Meter) ersetzt. Es kann alternativ keine Verkaufswagen-Reihe entfallen, da von Ostern bis Oktober alle Plätze benötigt werden.


Die Vorlage wurde erstmals am 5. Februar 2024 in der Sitzung des Bauausschusses vorgestellt und dort noch einmal zur Vorberatung zurückgestellt, bevor sie im gleichen Ausschuss am 19. Februar unverändert und einstimmig beschlossen wurde. Am 13. Februar war die gleiche Vorlage dann erstmals zur Entscheidung im Hauptausschuss, der sie dann in der darauffolgenden Sitzung am 27. Februar unverändert und einstimmig beschlossen hat. Die jeweiligen Entscheidungsträger:innen der Ausschüsse hatten entsprechend ausreichend Zeit, sich mit dem Inhalt der Vorlage zu befassen und eventuelle Änderungsanträge einzureichen. Änderungsanträge hätten letztlich eine Beeinträchtigung des Wochenmarktes, ein Aufgeben der Busspur oder das Fällen von 7 Alleebäumen zur Folge gehabt. Interessierte können die Beschlussvorlage VO/2023/12786 online unter www.luebeck.de/politik (Recherche) einsehen.


Sobald die beschlossene Vorzugsvariante vollständig vor Ort umgesetzt ist, wird der große Mehrwert des Umbaus deutlich erkennbar sein. 


24. Juli 2025: Ausbau des Radschnellwegs startet in die erste Phase

Ausbau des Radschnellwegs startet in die erste Phase

Die Ratzeburger Allee wird zum ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins: Auf rund 2,4 Kilometern vom Norden ab der Einmündung Stresemannstraße bis zur Stadtweide wird zukünftig eine Radverkehrsinfrastruktur nach höchsten Qualitätsstandards entstehen. Die Arbeiten zum Ausbau des Radwegs und die Straßensanierung starten am 4. August 2025 mit dem ersten Bauabschnitt, der bis 23. Juni 2026 andauert.


Der neue Radschnellweg wird mit drei Meter breiten Radwegen je Fahrtrichtung genug Platz bieten, damit Radfahrende sich überholen oder nebeneinanderfahren können. Die Radwege werden zudem auch den Anforderungen der zahlreichen Lastenräder in Lübeck gerecht. Die gesamte Baumaßnahme mit einer Ausbau-Strecke von insgesamt 2,35 Kilometern wird in vier Bauphasen unterteilt und voraussichtlich 2028 fertiggestellt. Der erste Bauabschnitt führt über eine Länge von 610 Metern, beginnt hinter der Einmündung Stresemannstraße in die Ratzeburger Allee und endet vor der Einmündung Mönkhofer Weg.

Im Zuge der Maßnahme plant die Hansestadt Lübeck die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, die Erneuerung der Lichtsignalanlagen und der Straßenbeleuchtung. Hinzu kommt der Umbau sämtlicher Einmündungsbereiche und Bushaltestellen. Entsprechende Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Zufahrten zu den Grundstücken im Baustellenbereich sind für die betroffenen Anlieger während der Bauarbeiten so weit wie möglich durch die Baustelle erreichbar. Entsprechende Anliegerinformationen werden vor der Baumaßnahme verteilt.


Für den Umbau der vorhandenen Radverkehrsanlage müssen einzelne Fahrspuren entfallen. In der überwiegenden Bauzeit ist die Verkehrsführung weiterhin in beide Fahrtrichtungen möglich. Lediglich am Ende der Bauzeit im ersten Abschnitt wird nur die Fahrtrichtung stadtauswärts befahrbar sein, für das Asphaltieren der obersten Deckschicht ist dann eine kurzzeitige Vollsperrung erforderlich.

Umleitung im Stadtgebiet über St.-Jürgen-Ring und Kronsforder Allee

Die Umleitung erfolgt dann im Stadtgebiet über den St.-Jürgen-Ring und die Kronsforder Allee. Eine weitläufige Umleitung wird über Blankenseer Straße K8 – Berliner Allee B207 ausgeschildert. Verkehrsteilnehmende sollten in dieser Zeit bitte auch auf die Beschilderung achten und sich über die Internetseite der Hansestadt Lübeck zu den einzelnen Bauabschnitten und Umleitungsempfehlungen informieren. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Bauphasen sind jederzeit online unter www.luebeck.de/ratzeburger-allee abrufbar. Eine Übersicht zu aktuellen Straßenbaumaßnahmen in Lübeck erhalten Interessierte außerdem unter www.luebeck.de/baustellen.

 
 

Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, eine nachhaltige und alternative Lösung zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen, und gleichzeitig die Infrastruktur zu erhalten und zu verbessern. Die Baumaßnahmen sind zwar mit vorübergehenden Einschränkungen verbunden, aber sie dienen dem langfristigen Wohl der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Um sicherzustellen, dass die Arbeiten effizient und zeitnah abgeschlossen werden, arbeitet der Bereich Stadtgrün und Verkehr daher eng mit den Baufirmen zusammen.

Veröffentlicht: 24. Juli 2025. Quelle: Hansestadt Lübeck

 
 

Lübeck Management e.V.

 
 

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