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Mühlentorbrücke: 18.02.2026. Kreativ-Stammtisch bei Bier & Buletten in der Mühlenstraße.

18.02.2026

Mittwoch, 18. Februar 2026. 18:30 Uhr. Im alten Zolln.

Mühlentorbrücke
 
 

Mühlenstraße übergangsweise neu denken. ungeahnte möglichkeiten.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Anstoßen ab 18:30 Uhr. Los geht's um 19 Uhr. 

Im alten Zolln. Mühlenstraße 93-95, 1.OG . 23552 Lübeck.

"Wir unter uns". Interessierte Anwohnende, Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer:innen aus der Mühlenstraße und angrenzenden, von der Sperrung betroffenen Quartieren.

Mut. Offenheit. Kreative Hüte. Gute Laune. Anregungen. Gern auch schon erste Ideen.

Herzlichen Dank an Caro Büttner & ihr Zolln-Team, für das Freischaufeln der oberen Etage. Diesen Raum wollen wir mit positiven Vibes füllen. 

Konstruktive Kritik & Verbesserungsvorschläge sind durchaus erwünscht. Gedankenblockierer oder dauermiesepetrige Grundsatzdebatten über Art und/oder Zeitpunkt dieser Brückensperrung rauben wertvollen Sauerstoff und verhindern kreatives Denken; diese bitte zuhause lassen.

Klingt gut? Na, dann los: Mitreden. Mitgestalten. 

Melde dich jetzt über untenstehenden Button an.

 
 
 
 

Hintergrund

Seit 5. Dezember 2025 ist die Mühlentorbrücke für den Fahrzeug-, Rad- und Fußverkehr voll gesperrt. Der ÖPNV wird, bis auf die Linie 7, weiträumig umgeleitet. Ob sich an der Liniennetzführung noch etwas ändert, bleibt abzuwarten. Dazu mehr am 18. Februar 2026. Als feste Konstante und für den Rad- und Fußverkehr wichtigste Verbindung zur südlichen Vorstadt bleibt die Behelfsbrücke. Fest steht auch: Während der kommenden vier Jahre (+/-) ändern sich die Rahmenbedingungen in der Mühlenstraße und in den angrenzenden Quartieren. Das kann man wehleidig beklagen, schweigend ertragen, verzweifelt aufgeben oder... - tja, was ginge da noch?

Zehn Wochen ohne

Das zurückliegende Weihnachtsgeschäft mag ein Gradmesser gewesen sein; wirklich verlässliche Zahlen und Fakten lassen sich nach zehn Wochen Sperrzeit jedoch noch nicht herleiten, um Auswirkungen - gleich welcher Art - realistisch einschätzen und bewerten zu können. In den ersten Wochen begleiteten zahlreiche und teilweise recht abenteuerliche Vorschläge die Berichterstattungen in den Medien und füllten die Kommentarspalten in den sozialen Medien. Interessanter für uns ist jedoch das Gespräch mit Ihnen/euch, denn wir wollen wissen:


  • Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Was fehlt?
  • Ist alles nur schlecht? Oder erkennen Sie auch Vorzüge? 
  • Was sagen Ihre Kund:innen, Gäste, Patien:tinnen, Beschäftigten? 
  • Wie schätzen Sie die Lage aktuell ein und wie blicken Sie in die Zukunft?
 
 

Wandel.Erleben.Gestalten. übergangsweise in der mühlenstraße angekommen.

Spätestens jetzt wird deutlich, wie sehr auch die Mühlenstraße vom Transformationsprozess Innenstadt betroffen ist. Transformationsprozess ist keine Phrase, sondern längst prägender Bestandteil unternehmerischen Handelns. Die ZUKUNFT fest im Blick. Risiken als Chancen erkennen. Lasst uns deshalb gemeinsam überlegen [brain:storm:en], ob die Brückensperrung nicht nur als Problem wahrgenommen, sondern auch als Herausforderung erkannt und als eine echte Chance für die Mühlenstraße - einschließlich Sandstraße, Klingenberg, Aegidienstraße, Königstraße - genutzt werden kann.

 
 

Die Chance

  • durch weniger Verkehre auch weniger Lärm und mehr Aufenthaltsqualität zu erfahren, 
  • durch mehr Aufenthaltsqualität bessere Rahmenbedingungen zu generieren, 
  • Straßenräume und deren Funktionen temporär anders zu denken,
  • neue Aktionsräume zu eröffnen und Anwohnende wie Kund:innen, Gäste, Patient:innen, Touristen, Beschäftigte, Kulturinteressierte & Kulturschaffende zu echten Mühlenstraße-Botschaftern zu machen,
  • den Straßenraum zum Erlebnisraum umzugestalten,
  • neue Partnerschaften einzugehen und Kunst & Kultur in den öffentlichen Raum zu bringen, mit Live-Musik, Straßentheater, familienfreundlichen In- und Outdoor-Veranstaltungen. 
  • Möglichkeiten? Grenzenlos...

Die Frage

Wer hat überhaupt Lust, mitzugestalten? Bevor wir uns also auf den Weg machen und nach Verbündeten Ausschau halten, freuen wir uns auf einen entspannten, ersten Austausch. Danach, vielleicht ja auch schon während des Ausklangs dieses Abends, sehen wir, wie viel Interesse besteht und wohin die weiteren Schritte führen könnten.

 
 
 
 

Nachlese: Kreativ-Stammtisch am 18. Februar 2026 im Alten Zolln

Bei Bier & Buletten in der Mühlenstraße. Kreativ-Stammtisch am 18.02.2026 im Alten Zolln

Am Mittwoch, den 18. Februar 2026 trafen sich ca. 25 interessierte Gäste bei "Bier & Buletten" im Alten Zolln. Zusammen kamen Gewerbetreibende aus der Mühlenstraße, Sandstraße und weiteren angrenzenden Bereichen, Immobilieneigentümer:innen, Vertreter:innen der Technischen Hochschule Lübeck, der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck und Lübecker Bürger:innen.  


Nach einer gar nicht so kurzen Vorstellungsrunde und Offenlegung der unterschiedlichen Interessenlagen begann ein reger Austausch über die Ist-Situation, die Wahrnehmung über verlorengegangene Passantenfrequenzen seit Sperrung der Mühlentorbrücke, die verkehrliche Erreichbarkeit des Quartiers und damit einhergehenden Umleitungsbeschilderungen. Schnell drifteten die Diskussionen ab und wurden dominiert durch Fragen wie bspw.:
 
» Wie lange werden wir uns mit diese Brückensperrung arrangieren müssen?
» Warum kann nicht schneller gebaut werden? 
» Warum ist keine behelfsweise Querung für Kfz möglich? 

Im weiteren Verlauf des Abends fokussierte sich die diskutierende Gemeinschaft dann aber auf die Herausforderungen und/oder die Möglichkeiten und deren Umgang damit. Wie können sich "Betroffene" bestmöglich mit der Situation arrangieren? Denn: Kopf in den Sand ist keine Lösung. Ideen wurden in den Raum geschmissen, teilweise notiert und mutig diskutiert. Am Ende des Abends war allen klar:

Wir wollen!

Grundvoraussetzung gemeinsamen Handelns ist der Wille, etwas zu tun. Alle Anwesenden kamen überein, die Situation zunächst weiter zu beobachten und Erfahrungen zu sammeln. 


  • Mögen die überaus kalten, durch Frost und Schneefälle beeinträchtigten Monate Januar und Februar 2026 Grund für Frequenzrückgänge gewesen sein? Eigene Auswertungen sollten erhoben und Analysen hierzu angestellt werden. 
  • Kann die Zufahrt zum Mühlenstraßen-Quartier verbessert werden?
  • Wie kann die Aufenthaltsqualität gesteigert werden? 
  • Kann der öffentliche Raum - anders, sinnvoller - genutzt werden?
  • Wäre eine bessere, deutlichere Beschilderung hilfreich?

Ausblick

Anlässlich eines zweiten Kreativ-Treffens sollen gemeinsam konkrete Ideen erarbeitet und deren Umsetzungsmöglichkeiten,  erforderlichenfalls auch mit den zuständigen Fachbereichen der Hansestadt Lübeck, erörtert werden. 

 
 

TH-Studierende stellen Projektarbeit vor

Projektarbeit TH Lübeck (c) Bluhm - Hamann - Ider

Zu unseren Gästen am 18. Februar 2026 zählten auch Jan Gödecke von der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck sowie Paul Justus Bluhm, Student an der Technischen Hochschule Lübeck, der gemeinsam mit seinen Kollegen aus dem Studiengang "Umweltingenieurwesen und -management (UIM)" - Bruno Hamann und Till Ider - ein praktisches Projekt zur Umsetzung von Umweltmanagementtechniken erarbeitet hatte. 

 
 

Projektvorstellung

Um den praktischen Bezug und einen möglichst realen Charakter zu generieren, kooperiert die Technische Hochschule mit lokalen Unternehmen mit einem realen Interesse an Umweltmanagementherausforderungen. Die Kooperation in diesem Projekt besteht zwischen der Technischen Hochschule Lübeck und der Klimaleitstelle Lübeck, mit dem Schwerpunkt von Umweltmaßnahmen und deren Umsetzung im Lübecker Stadtgebiet. 


Der Projektbericht sowie die Präsentation stehen hier zum Download zur Verfügung. Ergänzend dazu folgt eine Visualisierung über mögliche Gestaltungsräume in der Mühlenstraße. 

 
 

Visualisierung über Gestaltungsräume in der Mühlenstraße

Lübeck Management e.V.

 
 

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